Hast Du dich durch meine Geschichte durchgelesen und hast dich vielleicht wieder erkannt? Oder kamen dir die Symptome bekannt vor? Wurde es dir mulmig beim lesen? Jep! Ziemlich sicher hat dich die Angststörung gepackt!
Nun, Angststörung ist ein grosser Begriff. Es beinhaltet alle Ängste die es gibt auf dieser Welt die sporadisch oder chronisch auftreten können.
Die Störung die ich persönlich habe heisst Generalisierte Angststörung und gehört auch zur Gruppe der Angststörungen. Dann gibt es noch die Agoraphobie, Klaustrophobie und die Sozialphobie.
Ich werde hier nicht bis ins Detail gehen was die einzelne Phobien beinhalten. Zu unterst werde ich aber den Link hinzufügen wo man einzelne Phobien nachschlagen kann.
Fangen wir mal mit der Sozialphobie an.
Ausschnitt aus Wikipedia: "Kennzeichnend für die Soziale Phobie ist die Furcht, von anderen beobachtet und negativ bewertet zu werden."
Menschen die generell von klein auf extrem schüchtern waren können früh oder später auf diese Form der Phobie stossen. Die Sozialphobie entsteht und prägt sich immer mehr aus wenn die betroffene Person von sich selber unsicher ist.
Agoraphobie
Auch Platzangst genannt. Bei der Agoraphobie handelt es sich um die Furcht vor (öffentlichen) Räumen, Plätzen oder sogar Strassen. Hierbei empfindet die betroffene Person die Hilfeleistung falls ihr etwas zustossen würde als schwierig oder gar nicht möglich. Panikstörungen begleiten oft die Agoraphobie.
Klaustrophobie
Ist die Angst vor Personen, überwiegenderweise Männer die Klaus heissen. ;)
Auch Raumangst genannt. Klaustrophobie wird oft mit der Agoraphobie verwechselt oder gleichgestellt was nicht korrekt ist. Gewisse Parallelen sind zwar vorhanden, aber die betroffene Person fühlt sich vorallem in engen oder (kleinen) abgeschlossenen Räumen hilflos und ängstlich. Aber auch im Kino, Theater, Zimmer oder Büro können auslöser sein für klaustrophobische Zustände sein wie: Schwindel, Angst, Schweissausbruch, Herzrasen, Benommenheit, ... Panikstörungen begleiten oft die Klaustrophobie.
Generalisierte Angststörung
Auch GAS genannt, kann im Prinzip von allen Phobien etwas beinhalten. Meistens aber ist es ein Angstgefühl welches auf unbestimmte Umgebungsbedingungen zurückzuführen ist, treten also plötzlich auf und ist für den gesunden Menschen nicht nachvollziehbar. Panikstörungen treten oft in Form von Schweissausbrüche, Atemnot, Herzrasen, Schwindelgefühlen, Benommenheit, Derealisation und Depersonalisation, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben, Spannungskopfschmerz, Zittern, usw...
http://de.wikipedia.org/wiki/Generalisierte_Angstst%C3%B6rung
http://de.wikipedia.org/wiki/Phobische_St%C3%B6rung
http://www.psychotherapiepraxis.at/artikel/angst/angstformen.phtml
Über mich
- Fuscht
- Ein ganz einfacher Mensch. Ich liebe und achte auf die Details des Lebens, das kann Segen sowie auch Fluch sein. Auf jedenfall geniesse ich das Leben so wie es ist und akzeptiere es so wie es kommt, mit dessen höhen und tiefen...
Kapitel
About me
(3)
Geheimtipp
(1)
Intermezzo
(3)
Meilensteine
(4)
pers. Logbuch
(6)
Rezepte
(2)
Therapie
(3)
Was ist SA+PA
(1)
Mittwoch, 31. August 2011
The Panic-Club
Fühlen Sie sich ausgeschlossen? Alle gehören einem Klub an, nur Sie nicht? Sind Sie es sich nicht leid nicht dazu zu gehören?
STOP VERZWEIFELN! TRETEN SIE HEUTE NOCH DEM FANTASTISCHEN PANIC-CLUB EIN!
Ihre Vorteile:
+ Mehr Weisheit
+ Mehr Reife
+ Man weiss sein Leben besser zu organisieren
+ Man weiss sein Leben besser zu schätzen
+ Höheren intellektuellen Level
+ Mut wird verstärkt
+ Eigene Grenzen besser kennenlernen
+ ABSOLUT GRATIS!!!
+ KEIN ACCOUNT UND KEIN LOGIN NöTIG!!!
¦¬)
Dies ist nicht wirklich eine Werbung, für die die es nicht begriffen haben... :¬P
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Selbstdiagnose
Mein Hausarzt, dessen Assistenzärztin, der Kardiologe, das Blutanalyselaboratorium und selbst der Psychiater, sie alle hatten keinen Schimmer was ich hatte. Die ersten zwei konsultierten Wikipedia, die nächsten zwei stüzten sich an die Testresultate und der letzte... war und ist einfach ein Idiot!
Die Selbstdiagnose erfolgte nach wochenlanger Recherchearbeit im Internet.
Meine Selbstdiagnose war zu 99% korrekt *selbst-auf-die-Schulter-klopf*
Die Selbstdiagnose erfolgte nach wochenlanger Recherchearbeit im Internet.
Meine Selbstdiagnose war zu 99% korrekt *selbst-auf-die-Schulter-klopf*
Zusammenfassung von der ersten PA* bis Heute
(*PA = Panikattacke)
Ich war alleine im Geschäft und plötzlich wurde es mir schlecht und schwindlig. Meine Hände wurden taub und meine Beine fingen an zu zittern, das Herz pochte wie wild. Ich dachte schon ich müsste in diesem Augenblick sterben. Ich wurde notfallmässig zu meinem Hausarzt gebracht und wurde sofort an einem EKG angeschlossen. Der Arzt konnte nichts feststellen, und die EKG Kurven lagen im Rahmen, dennoch injektierte mir der Arzt sicherheitshalber eine kleine Ampulle Valium um mich zu beruhigen. Check-up, Bluttest und ein Besuch beim Kardiologen bestätigten die Vermutung meines Arztes: Ich war gesund! Körperlich zumindest... Es wurde nicht besser, eher schlimmer. Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte angst im Schlaf zu sterben. Ich konnte nicht mehr nach draussen und nicht einmal mehr arbeiten gehen, obwohl ich 5 Gehminuten vom Geschäft wohnte. Wenige Wochen später entschloss ich mich mich mal bei einem Psychiater checken zu lassen. Leider hörte mir der Psychiater nicht zu und diagnostizierte mir kurzerhand eine schwere Depression verursacht vom Arbeitgeber. Ich solle mindestens für 3 Monaten Ferien machen und weit weg verreisen. Problem nur: ich konnte nicht mehr aus dem Haus gehen! Geschwächt von dieser Erfahrung ging ich wieder arbeiten. Wenn man aber als Berater im Verkauf arbeitet ist es für jemanden mit Angststörungen und Panikattacken nicht wirklich einfach sich im Kunden- und dessen Problemendschungel durchzuschlagen. Dennoch zog ich es durch. Im Geschäft mit dem Vorgesetzen war es nicht einfach und stoss immer wieder auf Unverständnis. Intrigen und Mobbing durch den Chef und gewissen Mitarbeiter gaben mir den Rest. Die Firma stellte mich schliesslich vor die Wahl: Gehen und gekickt werden! Ich entschloss mich aus dem bisschen Mut, der kleinen Portion Selbstachtung und Ehre selbst zu gehen und habe meinen Job dennoch richtig, korrekt und fleissig bis zur letzten Stunde gemacht, so wie ich halt schon immer gearbeitet habe.
Aus den wenigen Monaten die ich zur Auskuriereung einplante wurden schliesslich fast zwei Jahre draus. Dennoch weigerte ich mich aus Scham aber vorallem weil es schlicht nicht möglich war so eine Leistung zu erbringen, Hilfe zu suchen. Zum RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) konnte ich auch nicht. Ausserdem ist das RAV ja als Unterstützung da für den Arbeitssuchende. Ich war nun mal nicht Vermittlungsfähig. Mich dennoch anmelden trotz Vermittlungsunfähigkeit hätte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren können. Dass ich von meinen Reserven gelebt habe und dass ich praktisch zwei Jahre zu Hause geblieben bin bereue es dennoch nicht unbedingt, denn ich hab mich ziemlich gut erholt. Ich kann wieder Autofahren, im Stau festsitzen ohne dass mich gross panische Angst ergreift und kann mich immer weiter weg von zu Hause wagen. Ich wagte mich sogar einmal bis nach Interlaken und war mega glücklich (immerhin 150km von dort aus wo ich wohne). Dennoch bin ich nicht ganz zu 100% gesund! Die Alarmglocken läuten bei mir sobald ich unter anderem an Arbeit, Chef, Mitarbeiter, Kunden, Stress, usw denke! Deshalb hab ich mich vor einigen Monaten entschlossen nach professioneller Hilfe zu suchen und ging wieder zu meinem Hausarzt. Dieser meldete mich bei einem Psychischen-Dienstzentrum an. Von dort aus musste ich mir nach wenigen Sitzungen selber einen anderen Psychiater suchen, da man mir dort nicht wirklich helfen könne. Entmutigt aber dennoch entschlossen suchte ich einen anderen Psychiater auf. Nach einigen wenigen Sitzungen (beim Psych.Zentrum sowie auch beim letzten Psychiater) stand eins fest: ich bin nicht depressiv! Aber leider könne mir der Doktor in meinem Fall auch nicht weiter helfen. Ich solle im Internet nachschauen ob es nicht ein Zentrum gibt das auf meinem Problem spezialisiert ist. So, nun stehe ich hier, entmutigt, alleine gelassen und praktisch ohne Geld. Ich frage mich wieso ich eigentlich mir den ganzen stress gemacht habe und tausende von Franken aus dem Fesnster geworfen habe wenn ich selbst nach einem Zentrum suchen muss. Konnte mich mein Hausarzt oder all die anderen Psychiater nicht direkt dort anmelden oder nach dieser Lösung recherchieren? Zum glück wohne ich noch bei meinen Eltern...
Glück im Unglück: Ich hatte mir ein kleines Kapital zusammen gespart. "So kann ich wenigstens die Zwischenzeit überbrücken!", dachte ich mir. Ich nahm mir vor ein paar Monaten auszeit zu nehmen um mich "zusammenzureissen".
Es folgten monatelange Streitereien wegen des Arbeitszeugnis, welches ich heute noch nicht zufriedenstellend empfinde, ich dem Friedenswillen aber aufgab (erst durch Rechtsdrohungen wurde mir plötzlich "auf die schnelle" ein ziemlich neutrales Arbeitszeugnis geschrieben - ich gebe mich gezwungenermassen zufrieden damit).Aus den wenigen Monaten die ich zur Auskuriereung einplante wurden schliesslich fast zwei Jahre draus. Dennoch weigerte ich mich aus Scham aber vorallem weil es schlicht nicht möglich war so eine Leistung zu erbringen, Hilfe zu suchen. Zum RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) konnte ich auch nicht. Ausserdem ist das RAV ja als Unterstützung da für den Arbeitssuchende. Ich war nun mal nicht Vermittlungsfähig. Mich dennoch anmelden trotz Vermittlungsunfähigkeit hätte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren können. Dass ich von meinen Reserven gelebt habe und dass ich praktisch zwei Jahre zu Hause geblieben bin bereue es dennoch nicht unbedingt, denn ich hab mich ziemlich gut erholt. Ich kann wieder Autofahren, im Stau festsitzen ohne dass mich gross panische Angst ergreift und kann mich immer weiter weg von zu Hause wagen. Ich wagte mich sogar einmal bis nach Interlaken und war mega glücklich (immerhin 150km von dort aus wo ich wohne). Dennoch bin ich nicht ganz zu 100% gesund! Die Alarmglocken läuten bei mir sobald ich unter anderem an Arbeit, Chef, Mitarbeiter, Kunden, Stress, usw denke! Deshalb hab ich mich vor einigen Monaten entschlossen nach professioneller Hilfe zu suchen und ging wieder zu meinem Hausarzt. Dieser meldete mich bei einem Psychischen-Dienstzentrum an. Von dort aus musste ich mir nach wenigen Sitzungen selber einen anderen Psychiater suchen, da man mir dort nicht wirklich helfen könne. Entmutigt aber dennoch entschlossen suchte ich einen anderen Psychiater auf. Nach einigen wenigen Sitzungen (beim Psych.Zentrum sowie auch beim letzten Psychiater) stand eins fest: ich bin nicht depressiv! Aber leider könne mir der Doktor in meinem Fall auch nicht weiter helfen. Ich solle im Internet nachschauen ob es nicht ein Zentrum gibt das auf meinem Problem spezialisiert ist. So, nun stehe ich hier, entmutigt, alleine gelassen und praktisch ohne Geld. Ich frage mich wieso ich eigentlich mir den ganzen stress gemacht habe und tausende von Franken aus dem Fesnster geworfen habe wenn ich selbst nach einem Zentrum suchen muss. Konnte mich mein Hausarzt oder all die anderen Psychiater nicht direkt dort anmelden oder nach dieser Lösung recherchieren? Zum glück wohne ich noch bei meinen Eltern...
Intermezzo
Ich werde nun kurz zusammenfassen was sich von da an geschäftlich sowie auch privat getan hat. Ich geh noch nicht in Details rein, werden aber sicherlich folgen!
Mein erstes Mal
...Auch wenn der Titel etwas anderes anmuten lässt, hier will ich möglichst genau das beschreiben wie und wo meine erste Panikattacke stattgefunden hatte.
Bekanntlich vergisst man den ersten Kuss und Sex nie (es sei denn es war so übel dass man es zu verdrängen versucht). Das gleiche ist es mit der ersten Panikattacke.
Es ist ein kalter Freitag Morgen als ich vom öffentlichen Parkplatz zum Geschäft laufe. Ein Paar Tage zuvor hatte ich meine Dauerparkkarte erneuern lassen für 50 Franken. Meine Gedanken verschwendete ich damit mir zu überlegen wie man am schnellsten den Tag ohne Kopfschmerzen verbringt. Dass ich Aspirin mit mir trage ist pure Prävention. Ich bin nicht einer der gerne auf Medikamente zurückgreift, aber manchmal hilft es mir schon bereits wenn ich weiss, dass ich notfalls welche dabei habe. Mir ist kalt. In knapp zwei Wochen ist Weihnachten und ich habe nichts für meine Familie und Freunde gekauft. Wie auch? Bin ja nur am arbeiten wie ein Tier und die wenige Stunden nach Feierabend die mir bleiben verbringe ich lieber zu Hause im warmen und entspanne mich unter der heissen Dusche und relaxe danach aufm Bett vor dem 42 Zoll HD LCD der als PC Monitor hinhalten muss. Soweiso, die Lust zu Feiern ist mir schon seit Jahren vergangen.
Mein schweres Schuhwerk macht mir zu schaffen. Zwei Jacken habe ich an. Ich hasse die Kälte! Obwohl mir nicht zu Rauchen ist zünde ich mir eine an. Ich bin müde. Meine Augen sehnen sich nach Dunkelheit, mein Körper nach Wärme. Ich muss diesen Job an den Nagel hängen! So kann es nicht weiter gehen! Und schon stand ich vor dem Geschäft. Die Schlüssel bereite ich meistens beim laufen vor, so dass ich schnell in das von den Halogen-Spotlights vorerwärmten Geschäft rein kann. Obwohl es kurz vor neun ist, ist es draussen noch relativ dunkel. Ein leichter Nebel verhüllt die in dicke Jacken eingepackten Kinder welche zur Schule eilen. Auf der anderen Strassenseite teilen noch die jungen Teenies schnell ihre frisch gekauften Zigaretten auf. Nachdem ich die Geschäftstüre abgeschlossen habe laufe ich ins Untergeschoss und geniesse noch die wärme meiner zwei Jacken. Ich schliesse die Augen. Es tut so gut... Ein tiefer Seufzer und schnell die Jacken ausziehen. Ich muss einiges vorbereiten. Die restlichen Lichter einschalten, die Kasse aus dem Safe raufbringen, zählen, anmelden. Wieso soll ich eigentlich die Kasse nochmals zählen? Am Vortag hatte ich es persönlich gezählt und runtergebracht! Es macht sowas von keinen Sinn! Bald müsste noch der Arbeitskollege kommen. Muss er später anfangen, oder ist er wie immer einfach nur zu spät? Ach, macht doch auch keinen Unterschied mehr. Ich fühle mich so komisch, ich glaube ich werde krank.
Die ersten paar Stunden verflogen nur mühsam. Die wenige Kundschaft am Morgen bestand bloss aus ein paar pensionierte Klugscheisser und Schulschwänzer die nur wegen der Wärme rein kam. Ich beschloss früher als sonst in die Mittagspause zu gehen, obwohl mir nicht nach Essen war. Meinem Arbeitskollege wars recht. Ich ging also mit meiner Strickjacke, welche ich ein Jahr zuvor in einem Militaria Ausverkauf erstanden hatte, ins Einkaufszentrum um die Ecke. An der Imbisstheke kaufte ich mir mein übliches Schnitzelbrot. Beim Kiosk beim Ausgang bleibe ich kurz stehen, der Euro-Million-Jackpot ist relativ hoch. Das ist alles Geld von mir, welches ich verzweifelt investiert hatte um die vorherigen Jackpots zu knacken. Ich war nie ein grosser Spieler, aber es gab eine Zeit wo ich wirklich so naiv war an Wunder zu glauben. Ich schlenderte wieder zurück ins Geschäft. Auf den "Guten Appetit" des Kollegen antwortete ich mit einem Kopfnicken bevor ich die Treppe runter ging ins Untergeschoss.
Ich muss mich am Geländer begleiten, ich fühl mich schwach. Im untergeschoss ist es dunkel und irgendwie kühler als oben. Ich sitze am Mittagstisch und Esse fast widerwillig mein Sandwich. Was ist bloss los mit mir? Ich muss aufstehen. Kann nicht sitzen. Es ist so als ob mir mein Essen halbwegs stecken geblieben ist. Meine Hände zittern leicht. Das Herz schlägtfester als sonst. Ein schluck Wasser wirds wieder richten. Und für den Moment wars auch so.
Ich schickte wenig später mein Arbeitkollege in die Mittagspause. Wie ich vorher, ging auch er etwas aus dem Einkaufszentrum besorgen. "Bis später!", meinte er und verliess das Geschäft. Kaum schloss sich die gläserne Geschäftstüre hinter ihm, ergriff mich ein einengendes Gefühl. Plötzliche Schwindelgefühle ergriffen mich, meine Hände wurden taub und meine Beine fingen an zu zittern. Ich konnte kein klares Gedanken mehr fassen. Ich kriegte keine Luft mehr. Das Herz raste wie wild. Ich fiel zu Boden, eine Hand hielt sich irgendwie an der Kasse fest. Mein Herz kann sowas nicht standhalten! Ich werde sterben! Die weissen Wänden um mich herum fingen an zu schmelzen, die Kasse an der ich mich festhielt fühlte sich weich und leicht an bis sie in die höhe verschwand und alles wurde plötzlich dunkel...
Ich weiss nicht wieviel Zeit vergangen war, ein paar Minuten, oder vielleicht nur wenige Augenblicke, auf jeden Fall als ich wieder zu mir kam fühlte ich ein starkes Gefühl von Leere. Es war alles so surreal. Ich lebe noch! ...oder? Ein Kunde kommt rein. Er starrt mich an. "Guten tag. Alles ok...?", sagt er kurz darauf. "Mir ist schlecht!" erwiedere ich, während ich mich an der Kasse versuche festzuhalten.
Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, schon gar nicht auf den Kunden. Ich weiss nur dass der Kunde schnell wieder das Geschäft verliess während ich nach meinem Handy suchte. Ich versuchte verzweifelt mich zu fassen, ging aber nicht. Mein Herz raste immernoch und mein Brustkorb fühlte sich bereits taub an, meine Hände hatten keine Kraft mehr um irgendwas zu machen. So schleppte ich mich an die Sitzbank für wartende Kunden und liess mich dort drauf fallen. Langsam kriegte ich mich wieder ein. Ich nützte die Gelegenheit aus und rief meine Eltern an. Innerhalb von wenigen Minuten waren sie bei mir. In der Zwischenzeit kam auch der Arbeitskollege, welcher für mich wieder einspringen musste, und somit auf seine Pause verzichten musste. Ich wurde sofort zu meinem Hausarzt gebracht.
Bekanntlich vergisst man den ersten Kuss und Sex nie (es sei denn es war so übel dass man es zu verdrängen versucht). Das gleiche ist es mit der ersten Panikattacke.
Es ist ein kalter Freitag Morgen als ich vom öffentlichen Parkplatz zum Geschäft laufe. Ein Paar Tage zuvor hatte ich meine Dauerparkkarte erneuern lassen für 50 Franken. Meine Gedanken verschwendete ich damit mir zu überlegen wie man am schnellsten den Tag ohne Kopfschmerzen verbringt. Dass ich Aspirin mit mir trage ist pure Prävention. Ich bin nicht einer der gerne auf Medikamente zurückgreift, aber manchmal hilft es mir schon bereits wenn ich weiss, dass ich notfalls welche dabei habe. Mir ist kalt. In knapp zwei Wochen ist Weihnachten und ich habe nichts für meine Familie und Freunde gekauft. Wie auch? Bin ja nur am arbeiten wie ein Tier und die wenige Stunden nach Feierabend die mir bleiben verbringe ich lieber zu Hause im warmen und entspanne mich unter der heissen Dusche und relaxe danach aufm Bett vor dem 42 Zoll HD LCD der als PC Monitor hinhalten muss. Soweiso, die Lust zu Feiern ist mir schon seit Jahren vergangen.
Mein schweres Schuhwerk macht mir zu schaffen. Zwei Jacken habe ich an. Ich hasse die Kälte! Obwohl mir nicht zu Rauchen ist zünde ich mir eine an. Ich bin müde. Meine Augen sehnen sich nach Dunkelheit, mein Körper nach Wärme. Ich muss diesen Job an den Nagel hängen! So kann es nicht weiter gehen! Und schon stand ich vor dem Geschäft. Die Schlüssel bereite ich meistens beim laufen vor, so dass ich schnell in das von den Halogen-Spotlights vorerwärmten Geschäft rein kann. Obwohl es kurz vor neun ist, ist es draussen noch relativ dunkel. Ein leichter Nebel verhüllt die in dicke Jacken eingepackten Kinder welche zur Schule eilen. Auf der anderen Strassenseite teilen noch die jungen Teenies schnell ihre frisch gekauften Zigaretten auf. Nachdem ich die Geschäftstüre abgeschlossen habe laufe ich ins Untergeschoss und geniesse noch die wärme meiner zwei Jacken. Ich schliesse die Augen. Es tut so gut... Ein tiefer Seufzer und schnell die Jacken ausziehen. Ich muss einiges vorbereiten. Die restlichen Lichter einschalten, die Kasse aus dem Safe raufbringen, zählen, anmelden. Wieso soll ich eigentlich die Kasse nochmals zählen? Am Vortag hatte ich es persönlich gezählt und runtergebracht! Es macht sowas von keinen Sinn! Bald müsste noch der Arbeitskollege kommen. Muss er später anfangen, oder ist er wie immer einfach nur zu spät? Ach, macht doch auch keinen Unterschied mehr. Ich fühle mich so komisch, ich glaube ich werde krank.
Die ersten paar Stunden verflogen nur mühsam. Die wenige Kundschaft am Morgen bestand bloss aus ein paar pensionierte Klugscheisser und Schulschwänzer die nur wegen der Wärme rein kam. Ich beschloss früher als sonst in die Mittagspause zu gehen, obwohl mir nicht nach Essen war. Meinem Arbeitskollege wars recht. Ich ging also mit meiner Strickjacke, welche ich ein Jahr zuvor in einem Militaria Ausverkauf erstanden hatte, ins Einkaufszentrum um die Ecke. An der Imbisstheke kaufte ich mir mein übliches Schnitzelbrot. Beim Kiosk beim Ausgang bleibe ich kurz stehen, der Euro-Million-Jackpot ist relativ hoch. Das ist alles Geld von mir, welches ich verzweifelt investiert hatte um die vorherigen Jackpots zu knacken. Ich war nie ein grosser Spieler, aber es gab eine Zeit wo ich wirklich so naiv war an Wunder zu glauben. Ich schlenderte wieder zurück ins Geschäft. Auf den "Guten Appetit" des Kollegen antwortete ich mit einem Kopfnicken bevor ich die Treppe runter ging ins Untergeschoss.
Ich muss mich am Geländer begleiten, ich fühl mich schwach. Im untergeschoss ist es dunkel und irgendwie kühler als oben. Ich sitze am Mittagstisch und Esse fast widerwillig mein Sandwich. Was ist bloss los mit mir? Ich muss aufstehen. Kann nicht sitzen. Es ist so als ob mir mein Essen halbwegs stecken geblieben ist. Meine Hände zittern leicht. Das Herz schlägtfester als sonst. Ein schluck Wasser wirds wieder richten. Und für den Moment wars auch so.
Ich schickte wenig später mein Arbeitkollege in die Mittagspause. Wie ich vorher, ging auch er etwas aus dem Einkaufszentrum besorgen. "Bis später!", meinte er und verliess das Geschäft. Kaum schloss sich die gläserne Geschäftstüre hinter ihm, ergriff mich ein einengendes Gefühl. Plötzliche Schwindelgefühle ergriffen mich, meine Hände wurden taub und meine Beine fingen an zu zittern. Ich konnte kein klares Gedanken mehr fassen. Ich kriegte keine Luft mehr. Das Herz raste wie wild. Ich fiel zu Boden, eine Hand hielt sich irgendwie an der Kasse fest. Mein Herz kann sowas nicht standhalten! Ich werde sterben! Die weissen Wänden um mich herum fingen an zu schmelzen, die Kasse an der ich mich festhielt fühlte sich weich und leicht an bis sie in die höhe verschwand und alles wurde plötzlich dunkel...
Ich weiss nicht wieviel Zeit vergangen war, ein paar Minuten, oder vielleicht nur wenige Augenblicke, auf jeden Fall als ich wieder zu mir kam fühlte ich ein starkes Gefühl von Leere. Es war alles so surreal. Ich lebe noch! ...oder? Ein Kunde kommt rein. Er starrt mich an. "Guten tag. Alles ok...?", sagt er kurz darauf. "Mir ist schlecht!" erwiedere ich, während ich mich an der Kasse versuche festzuhalten.
Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, schon gar nicht auf den Kunden. Ich weiss nur dass der Kunde schnell wieder das Geschäft verliess während ich nach meinem Handy suchte. Ich versuchte verzweifelt mich zu fassen, ging aber nicht. Mein Herz raste immernoch und mein Brustkorb fühlte sich bereits taub an, meine Hände hatten keine Kraft mehr um irgendwas zu machen. So schleppte ich mich an die Sitzbank für wartende Kunden und liess mich dort drauf fallen. Langsam kriegte ich mich wieder ein. Ich nützte die Gelegenheit aus und rief meine Eltern an. Innerhalb von wenigen Minuten waren sie bei mir. In der Zwischenzeit kam auch der Arbeitskollege, welcher für mich wieder einspringen musste, und somit auf seine Pause verzichten musste. Ich wurde sofort zu meinem Hausarzt gebracht.
About me II
Man bezeichnet mich als fantasievoller, kreativer Typ. Ich zeichnete und malte gerne im Kindergarten und in der Schule. Das war auch mein Lieblingsfach: Mal- und Zeichnungsunterricht. Manche behaupten ich hätte es heute noch drauf. Wenn alle das meinen dann muss es wohl so sein. Ich steh auf Comicshefte, aber bin extrem wählerisch! Bevorzuge ein Walt Disney Comicheft um längen vor einem Superman oder Spiderman Comicheft. Von klein auf steh ich auf Musik! Ein Homevideo von mir sollte noch auf VHS vorhanden sein, wo ich als ein paar Monate alter Windelkiller auf Papas Schoss (für die deutschen Leser: Schoß) begeistert auf einer elektrischen Orgel in die Tasten hammere. Autodidaktisch lernte ich von klein auf Klavier, beziehungsweise Keyboard zu Spielen. Ich konnte zwar nicht gut Noten lesen (praktisch gar nicht) aber war extrem gut wenn es drum ging nach Gehör zu spielen. mit 14 oder 15 folgte dann sogar meine erste akustische Gitarre, welche ich aber erst fünf oder sechs Jahre später "richtig" spielen konnte. Vor ziemlich genau einem Jahr kam meine erste E-Gitarre per Post!
Ich mag Videospiele und kann locker Stunden zockend vor dem PC verbringen. Bevor ich nun zu einem Nerd oder Freak bezeichnet werde, erwähne ich noch schnell dass ich aber auch im kontrast zum PC sehr gerne draussen bin! Glücklicherweise wohne ich in einem Gebiet wo es zwei Seen, einen Fluss, einen Bach, einen grossen, dichten Wald und einen Berg gibt. Also hab ich die Qual der Wahl wenn es darum geht einen Spaziergang zu machen. Mit ca 15 jahren entdeckte ich das Joggen als Sport. Sport welcher ich erst fast 10 Jahre später wieder entdecken sollte. Seit dem gehöhrt es zu meinem Lifestyle dazu, mindestens 2 Mal im Monat richtig durch zu Joggen, meistens von meiner Sister begleitet. Meine Sister ist es die mich übrigens auch meistens in der Natur begleitet wenn ich spazieren gehe, dann ist aber auch meistens ihr Sohn, mein kleiner Neffe mit dabei.
Ich ernähre mich seit fast 2 Jahren mehr oder weniger gesünder (als vorher), vorallem den Fleischkonsum konnte ich drosseln (ich versuchte mich sogar eine Zeitlang als Vegetarier aber der Geschmack des Todes war stärker). Jeder muss halt mit seinem Gewissen klar kommen, und meiner sagt: "übertreibs einfach nicht!". Dank Bewegung und Ernährungsumstellung konnte ich 20Kg in ca 6 Monaten abnehmen. Es ist eine Frage des Willen, glaubt mir! Gebe aber auch zu dass die Verlockung gross ist sich wieder mal gehen zu lassen. Aber es gibt Tricks! Dies ist aber eine andere Geschichte... ;)
Ich mag Videospiele und kann locker Stunden zockend vor dem PC verbringen. Bevor ich nun zu einem Nerd oder Freak bezeichnet werde, erwähne ich noch schnell dass ich aber auch im kontrast zum PC sehr gerne draussen bin! Glücklicherweise wohne ich in einem Gebiet wo es zwei Seen, einen Fluss, einen Bach, einen grossen, dichten Wald und einen Berg gibt. Also hab ich die Qual der Wahl wenn es darum geht einen Spaziergang zu machen. Mit ca 15 jahren entdeckte ich das Joggen als Sport. Sport welcher ich erst fast 10 Jahre später wieder entdecken sollte. Seit dem gehöhrt es zu meinem Lifestyle dazu, mindestens 2 Mal im Monat richtig durch zu Joggen, meistens von meiner Sister begleitet. Meine Sister ist es die mich übrigens auch meistens in der Natur begleitet wenn ich spazieren gehe, dann ist aber auch meistens ihr Sohn, mein kleiner Neffe mit dabei.
Ich ernähre mich seit fast 2 Jahren mehr oder weniger gesünder (als vorher), vorallem den Fleischkonsum konnte ich drosseln (ich versuchte mich sogar eine Zeitlang als Vegetarier aber der Geschmack des Todes war stärker). Jeder muss halt mit seinem Gewissen klar kommen, und meiner sagt: "übertreibs einfach nicht!". Dank Bewegung und Ernährungsumstellung konnte ich 20Kg in ca 6 Monaten abnehmen. Es ist eine Frage des Willen, glaubt mir! Gebe aber auch zu dass die Verlockung gross ist sich wieder mal gehen zu lassen. Aber es gibt Tricks! Dies ist aber eine andere Geschichte... ;)
About me
Freunde kennen mich seit der Schulzeit als "Fuscht". Ich bewege mich langsam aber sicher den 30ern zu und führe ein anständiges und ruhiges Leben.
Meine Kindheit ist von viel Spiel, Spass, Freundschaften und Neugier geprägt. Ich war nie ein was man als "Problemkind" bezeichnet, würde aber lügen wenn ich behaupten würde dass ich stets immer ein kleiner Engel war. Ich bin kein Einzelkind, bin aber das letzte und somit der jüngste meiner Geschwistern.
Ich war nie einer der gross den Ton angab, gehörte aber dennoch immer zu denen die gerne nach der Meinung gefragt wurden.
Ich schaute gern TV und wenn ich mal keine Schule hatte, so wachte ich gerne um 7 Uhr morgens auf um Trickfilme zu schauen. Ich war (und bin) ein sehr verträumter Junge mit einer sehr gut ausgeprägte Fantasie. Ich mag mich gut erinnern dass ich für mein Alter ziemlich einen reiferen TV-Serien Geschmack als meine Zeitgenossen hatte. Während meine Freunde den Power Ranger nacheiferten, hoffte ich dass Samuel Beckett endlich seinen Quantensprung nach Hause gelang! Bei der Musik sah das nicht anderst aus, Bravo-Hits, Schlümpfe Compilations, Aqua, DJ Bobo... das war einfach nicht meine Musik! Stattdessen schlich ich mich in Bruders Zimmer und legte heimlich die BAD Vinyl LP auf dem Plattenspieler und tanzte und moonwalkte zu Michael Jacksons Lieder.
Einziger Mainstream (dem ich mich anschloss) welcher mit verweigert wurde waren die Spielkonsolen. Ist vielleicht ein Grund warum ich schlussendlich nie ein grosser Gamekonsolen-Fan war und stattdessen heute (um so mehr) PC Spiele sammle! Dies bedeutet aber nicht dass ich meine Schulfeierabende in meiner Teeniezeit nicht gerne mit einer meiner besten Freunde vor dem Super NES verbracht hatte, ganz im Gegenteil! Speziell zu Mortal Kombat 3 und Terranigma hatten wir eine enge Verbundenheit. Aber auch wir gingen mit der Zeit (zumindest mein Buddy) und wechselten schliesslich zur Play Station und zum PC.
Apropos Schule; Ich war nicht gerade ein Musterschüler konnte aber ziemlich gut in allen Fächern mithalten, trotz eines Lehrers in den ersten drei Jahren meiner Primarschule, der gerne Schüler verprügelte, besoffen zur Schule kam und sich seine Zigaretten (gehen wir mal davon aus dass es Tabak war...) im Klassenzimmer rollte. In der vierten Klasse hatte ich sogar ein komisches Wesen aus einem anderen Planet als Lehrerin. Das Wesen hatte etwas gegen mich und verstehe heute noch nicht was und wieso genau. Die fünfte Klasse hingegen war so wie ich die Schule aus den Filmen kenne: wie eine Schule! Sogar die Lehrerin war diesmal ein waschechter Mensch! Jung, hübsch und intelligent noch dazu! Die restlichen Jahren in der Oberstufe waren dann ganz ok, ausser dass ich mich damals in ein Mädchen verknallt hatte die mich leider sehr wie ein Bruder mochte (Jungs, ihr wisst was ich meine) gibts nichts erwähnenswertes. Höhen und Tiefen halt, wie man sie kennt. Erwähnenswert ist vielleicht dass ich nie gerne auf mehrtägigen Schulreisen gegangen bin. Das hat mehrere Gründe die ich hier nicht weiter eingehen will. Aber schon damals verspührte ich eine gewisse Angst davor weg zu gehen, irgendwo anderst zu schlafen, nicht in der gewohnten Umgebung.
Wenn man mich fragte was genau ich später machen wolle, antwortete ich meistens mit einem Achselnzucken. Zwar wollte ich immer Autodesigner werden, aber selbst für einen verträumten Jungen war dies ein ziemlich unrealistischer Traum. Automechaniker wäre vielleicht die andere Alternative gewesen, zumindest die realistischere Alternative. Als Sekundarschüler ist aber ein Beruf wie Automechaniker Tabu! Zu schmutzig! Was sagen dann die erwartungsvollen Eltern dazu? Die eigene Freunde würden mich auch nicht verstehen und auch nur belächeln! So musste ich mir den Beruf des Automechanikers abschminken. Stattdessen wurde ich Verkäufer! Da muss ich mit Kravatte rumlaufen, das ist chic! So ein sauberer Job muss einfach super sein! ... ... naja ... könnte ich in die Zeit zurückreisen würde ich mich ohrfeigen! Zugegeben, ich war ein bisschen selbstschuld, aber ein grosser Teil der Schuld tragen auch die Lehrer die sich um die Schüler einen Dreck scheren, und sie nicht unterstützen und nicht gut genug (wenn überhaupt) aufklären was es für Möglichkeiten nach der obligatorischen Schule gibt.
Meine Lehre als Detailhandelsangestellter (bloss ein schöneres Wort für Verkäufer - bringt ausser ein zusätzlich vergeudetes Lehrjahr genau nichts) began sehr gut und einiges sprach dafür dass ich eines Tages gross rauskommen würde!
Nach Höhen und Tiefen auch während meiner Lehrzeit schloss ich schliesslich meine Ausbildung mit einem "gut" ab. Nach meiner Lehrzeit arbeitete ich für kurze Zeit noch für die gleiche Firma. Mein Vertrag lief aus und so kam ich zu meinem letzten Arbeitgeber. Ab dann fing sich mein Horizont langsam zu verdunkeln. Grau-schwarze Wolken dichteten sich über meinem Kopf und der Wind begann stärker zu peitschen. Wenige Male durfte ich kurze Windstillen geniessen. Das was aber nach einer Verschnaufspause aussah, war lediglich die Ruhe vor dem Sturm...
(ist aber eine andere Geschichte)
Meine Kindheit ist von viel Spiel, Spass, Freundschaften und Neugier geprägt. Ich war nie ein was man als "Problemkind" bezeichnet, würde aber lügen wenn ich behaupten würde dass ich stets immer ein kleiner Engel war. Ich bin kein Einzelkind, bin aber das letzte und somit der jüngste meiner Geschwistern.
Ich war nie einer der gross den Ton angab, gehörte aber dennoch immer zu denen die gerne nach der Meinung gefragt wurden.
Ich schaute gern TV und wenn ich mal keine Schule hatte, so wachte ich gerne um 7 Uhr morgens auf um Trickfilme zu schauen. Ich war (und bin) ein sehr verträumter Junge mit einer sehr gut ausgeprägte Fantasie. Ich mag mich gut erinnern dass ich für mein Alter ziemlich einen reiferen TV-Serien Geschmack als meine Zeitgenossen hatte. Während meine Freunde den Power Ranger nacheiferten, hoffte ich dass Samuel Beckett endlich seinen Quantensprung nach Hause gelang! Bei der Musik sah das nicht anderst aus, Bravo-Hits, Schlümpfe Compilations, Aqua, DJ Bobo... das war einfach nicht meine Musik! Stattdessen schlich ich mich in Bruders Zimmer und legte heimlich die BAD Vinyl LP auf dem Plattenspieler und tanzte und moonwalkte zu Michael Jacksons Lieder.
Einziger Mainstream (dem ich mich anschloss) welcher mit verweigert wurde waren die Spielkonsolen. Ist vielleicht ein Grund warum ich schlussendlich nie ein grosser Gamekonsolen-Fan war und stattdessen heute (um so mehr) PC Spiele sammle! Dies bedeutet aber nicht dass ich meine Schulfeierabende in meiner Teeniezeit nicht gerne mit einer meiner besten Freunde vor dem Super NES verbracht hatte, ganz im Gegenteil! Speziell zu Mortal Kombat 3 und Terranigma hatten wir eine enge Verbundenheit. Aber auch wir gingen mit der Zeit (zumindest mein Buddy) und wechselten schliesslich zur Play Station und zum PC.
Apropos Schule; Ich war nicht gerade ein Musterschüler konnte aber ziemlich gut in allen Fächern mithalten, trotz eines Lehrers in den ersten drei Jahren meiner Primarschule, der gerne Schüler verprügelte, besoffen zur Schule kam und sich seine Zigaretten (gehen wir mal davon aus dass es Tabak war...) im Klassenzimmer rollte. In der vierten Klasse hatte ich sogar ein komisches Wesen aus einem anderen Planet als Lehrerin. Das Wesen hatte etwas gegen mich und verstehe heute noch nicht was und wieso genau. Die fünfte Klasse hingegen war so wie ich die Schule aus den Filmen kenne: wie eine Schule! Sogar die Lehrerin war diesmal ein waschechter Mensch! Jung, hübsch und intelligent noch dazu! Die restlichen Jahren in der Oberstufe waren dann ganz ok, ausser dass ich mich damals in ein Mädchen verknallt hatte die mich leider sehr wie ein Bruder mochte (Jungs, ihr wisst was ich meine) gibts nichts erwähnenswertes. Höhen und Tiefen halt, wie man sie kennt. Erwähnenswert ist vielleicht dass ich nie gerne auf mehrtägigen Schulreisen gegangen bin. Das hat mehrere Gründe die ich hier nicht weiter eingehen will. Aber schon damals verspührte ich eine gewisse Angst davor weg zu gehen, irgendwo anderst zu schlafen, nicht in der gewohnten Umgebung.
Wenn man mich fragte was genau ich später machen wolle, antwortete ich meistens mit einem Achselnzucken. Zwar wollte ich immer Autodesigner werden, aber selbst für einen verträumten Jungen war dies ein ziemlich unrealistischer Traum. Automechaniker wäre vielleicht die andere Alternative gewesen, zumindest die realistischere Alternative. Als Sekundarschüler ist aber ein Beruf wie Automechaniker Tabu! Zu schmutzig! Was sagen dann die erwartungsvollen Eltern dazu? Die eigene Freunde würden mich auch nicht verstehen und auch nur belächeln! So musste ich mir den Beruf des Automechanikers abschminken. Stattdessen wurde ich Verkäufer! Da muss ich mit Kravatte rumlaufen, das ist chic! So ein sauberer Job muss einfach super sein! ... ... naja ... könnte ich in die Zeit zurückreisen würde ich mich ohrfeigen! Zugegeben, ich war ein bisschen selbstschuld, aber ein grosser Teil der Schuld tragen auch die Lehrer die sich um die Schüler einen Dreck scheren, und sie nicht unterstützen und nicht gut genug (wenn überhaupt) aufklären was es für Möglichkeiten nach der obligatorischen Schule gibt.
Meine Lehre als Detailhandelsangestellter (bloss ein schöneres Wort für Verkäufer - bringt ausser ein zusätzlich vergeudetes Lehrjahr genau nichts) began sehr gut und einiges sprach dafür dass ich eines Tages gross rauskommen würde!
Nach Höhen und Tiefen auch während meiner Lehrzeit schloss ich schliesslich meine Ausbildung mit einem "gut" ab. Nach meiner Lehrzeit arbeitete ich für kurze Zeit noch für die gleiche Firma. Mein Vertrag lief aus und so kam ich zu meinem letzten Arbeitgeber. Ab dann fing sich mein Horizont langsam zu verdunkeln. Grau-schwarze Wolken dichteten sich über meinem Kopf und der Wind begann stärker zu peitschen. Wenige Male durfte ich kurze Windstillen geniessen. Das was aber nach einer Verschnaufspause aussah, war lediglich die Ruhe vor dem Sturm...
(ist aber eine andere Geschichte)
Dienstag, 30. August 2011
Wie Wo Was Warum?
Wie
Indem ich von meinen Erfahrungen schreibe.
Wo
Das Internet ist die Erweiterung unseres menschlichen Hirn schlechthin! Wer es weise anzuwenden weiss ist klar im Vorteil!
Was
Erfahrungen, Tipps, Tricks... alles was helfen kann!
Warum
Jede in Angst und Panik vergangene Minute ist eine verlorene, vergeudete Minute!
Ich habe auf jeden Fall viele Minuten vergeudet! Schade, sehr schade um diese Zeit, die man anderst investieren hätte können.
Muss auch hinzufügen dass es definitiv zu wenige Homepages gibt die sich konkret mit diesem Thema auseinandersetzen. Und gerade wenn man glaubt man habe etwas gescheites gefunden so wird der Besucher zu einer anderen kostenpflichtige Site weitergeleitet. Dieses Projekt (ANXIA) ist und soll auch absolut kostenlos bleiben! Mein Ziel ist es zu Helfen! Das einzige Opfer das hier verlangt wird, ist Zeit, Geduld und Kraft!
Indem ich von meinen Erfahrungen schreibe.
Wo
Das Internet ist die Erweiterung unseres menschlichen Hirn schlechthin! Wer es weise anzuwenden weiss ist klar im Vorteil!
Was
Erfahrungen, Tipps, Tricks... alles was helfen kann!
Warum
Jede in Angst und Panik vergangene Minute ist eine verlorene, vergeudete Minute!
Ich habe auf jeden Fall viele Minuten vergeudet! Schade, sehr schade um diese Zeit, die man anderst investieren hätte können.
Muss auch hinzufügen dass es definitiv zu wenige Homepages gibt die sich konkret mit diesem Thema auseinandersetzen. Und gerade wenn man glaubt man habe etwas gescheites gefunden so wird der Besucher zu einer anderen kostenpflichtige Site weitergeleitet. Dieses Projekt (ANXIA) ist und soll auch absolut kostenlos bleiben! Mein Ziel ist es zu Helfen! Das einzige Opfer das hier verlangt wird, ist Zeit, Geduld und Kraft!
Let's start!!! ...but how???
Ich wollte schon immer irgendwie mein Senf auf irgendeiner Art dazugeben. Sei es in einem Gespräch, in einem Forum, Facebook oder Youtube. Ein Freund von mir macht mich mal auf Blogger aufmerksam und so kam mir die Inspiration meine Erfahrungen zu notieren und in das endlose, virtuelle Universum, auch Internet genannt, zu verewigen!
Ursprünglich sollte es nicht ANXIA sondern Kickdown heissen, und es sollte ein Blog über Auto, Motorräder und Tourenempfehlungen werden. Da es aber solche Blogs wie Sand am Meer gibt, hab ich mich doch umentschieden und tu lieber etwas nützlicheres.
Ich hab zwar noch keine konkrete Vorstellung wie es aussehen soll aber irgendwie und irgendwo muss man doch anfangen, nicht? :)
Ursprünglich sollte es nicht ANXIA sondern Kickdown heissen, und es sollte ein Blog über Auto, Motorräder und Tourenempfehlungen werden. Da es aber solche Blogs wie Sand am Meer gibt, hab ich mich doch umentschieden und tu lieber etwas nützlicheres.
Ich hab zwar noch keine konkrete Vorstellung wie es aussehen soll aber irgendwie und irgendwo muss man doch anfangen, nicht? :)
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