Über mich

Mein Bild
Ein ganz einfacher Mensch. Ich liebe und achte auf die Details des Lebens, das kann Segen sowie auch Fluch sein. Auf jedenfall geniesse ich das Leben so wie es ist und akzeptiere es so wie es kommt, mit dessen höhen und tiefen...

Dienstag, 6. September 2011

Was tun? (1)

So siehts aus: Du leidest an AS und PA. Dich gross zu bewegen fällt dir schwer. Schon beim Gedanken Einkaufen gehen kribbelts im Bauch. Arbeiten gehst du nur widerwillig oder sogar bereits nicht mehr. Du hast extrem abgenommen oder (wie in den meisten Fällen - auch der Psychopharmaka wegen) du bist zu Fett geworden. Autofahren wird zur Qual, Ausflüge werden unterlassen und Kontakte werden nicht mehr gepflegt und teils abgebrochen. Was nun??

Die folgende Schritte die nun folgen können entweder als Anleitung umgesetzt werden, oder als Tipps verstanden werden.

Schritt 1 / Tipp 1: TIME OUT!

Fuscht beim Chillen

Egal wie weit dass deine AS und PA ist oder wie lange dass du sie schon in dir trägst: Zieh die Notbremse und zieh sie so stark wie möglich an! Man muss schliesslich ein ganzer Zug voller Personen, Koffer, Sorgen, Problemen und Sorgen anhalten! Du wirst den Ruck spüren, du wirst spüren wie alles weiter will doch die Räder sind blockiert und langsam aber sicher kommt alles zum Stehen! Die Bremszeit werden wir aber nicht in Sekunden sondern in Tage rechnen. Keine Angst: zwar braucht ein richtiger Zug ungefähr 20 bis 30 Sekunden bis zum Stillstand bei einer Vollbremsung, unser virtueller Zug braucht lediglich drei bis vier Tage dazu! Sei dir bewusst dass du dir die Auszeit nimmst. Dass du schon seit mehreren Tagen, Wochen oder Monaten zu Hause rumhängst gilt nicht.
Es hat ein Grund warum man die Auszeit planen muss. Viele AS und PA-Leidende empfinden Stresssituationen besonders qualvoll und unausstehlich. Etwas zu Planen und Organisieren braucht viel Verantwortung und Durchhaltevermögen, vorallem dann bei der Umsetzung. Man muss sich auch bewusst machen dass man jetzt einen Startpunkt setzt, und jede weitere Markierung die wir auf unserem Weg platzieren ist ein Meilenstein bei aussergewöhnliche Ereignisse!

Was soll man planen?



Was soll Fuscht tun?

Einfach so drauf "chillen" wäre sinnlos, das ist klar, der erste Tag sollte aber trotzdem ziemlich gedankenlos verbracht werden. Für einmal lassen wir unsere Sorgen hinter uns und organisieren uns einen gemütlichen Tag zuhause. DVD schauen, Musik hören, heisses Bad nehmen, kochen, backen oder einfach nur im Bett relaxen, das sind alles mögliche Tätigkeiten. Solltest Du keine Mühe haben nach draussen zu gehen, dann tu es! Ein Spaziergang ganz entspannt kann nur gut tun, egal ob bei Regen, Sonnenschein oder Schnee. Man hat also die Wahl der Qual. Wichtig zu erwähnen ist dass man nach Möglichkeit abwechslung rein bringt. Nicht nur der Langeweile wegen, sondern auch um wirklich abgelenkt zu sein. Jeder AS und PA-Leidender kennt das: Man schaut gerade eine DVD, aber so richtig konzentrieren geht nicht. Das Herz klopft, die Sorgen steigen immer mehr, bis man schliesslich wieder eine PA erleidet. Dies gilt nicht nur für die DVD, so ergeht es jedem PA-Leidender der während eine längere Zeit der gleichen Tätigkeit nachgeht. Darum: immerwieder eine Pause einlegen, kurz hin und her laufen, etwas trinken oder essen oder auch kurz hinlegen kann dabei einiges wieder gut machen. Sollte es dennoch dazu kommen und eine PA ergreift dich, dann lasse es einfach geschehen! Einfacher gesagt als getan sagst Du? JA! Sicher! Aber... was willst Du tun? Bekämpfen? Wie? Seien wir doch ehrlich, spätenstens nach der zehnten PA solltest Du jetzt wissen dass dir nichts passieren kann! Dein Körper hält das ziemlich gut durch. Ich weiss dein Instinkt sagt da was anderes, aber Instinkte können noch vieles sagen, zu 99% liegen sie sowieso falsch, da der Mensch stattdessen ein Grosshirn entwickelt hat (offen gesagt).
...Oops...

update folgt

Montag, 5. September 2011

Intermezzo

Ich möchte jetzt hier kurz erwähnen dass bei den Tipps die ich hier poste es sich um Erfahrungen handelt die in erster Linie von mir vorerlebt wurden. Auf der "Angstkala" die ich im vorherigen Post erklärt habe befinde ich mich seit gut sechs Monaten auf Stufe 4. Davor schwenkte ich zwischen Stufe 6 und 4. Obwohl es mir inzwischen wieder mehr oder weniger gut geht, bin ich doch noch nicht 100% "geheilt". Aber auch ich hab gelernt alles ein bisschen mehr "easy" zu nehmen!

Jetzt werden wir konkret!

AS = Angststörung / PA = Panikattacken

Schwierig anzufangen. Nicht jede AS ist gleich. Man kann sie leider nicht "verallgemeinisieren" und pauschale Tipps geben. Viel mehr können wir uns die PA und AS wie ein Kuchenrezept vorstellen. Man gibt die Zutaten für 4 Personen an, wer weniger Kuchen will rechnet die Dosierung runter, wer mehr will rechnet sie hoch... Simpel, nicht? Also, dass wir uns unter Kuchenzustatendosierungen nichts vorstellen können ist klar! ...ausser vielleicht übergewichtige Leute - komischerweise wenn es um Essen geht haben wir Leckermäulchen eine perfekt ausgeprägte Fantasie! :)

Stellen wir uns einfach eine Messskala die von 1 bis 10 reicht vor, soviel Fantasie sollte glaube ich jeder Mensch mit einem IQ von über "1" haben...
Wir beginnen damit uns selbst einzustufen. Somit haben wir eine konkrete Vorstellung von wo wir selbst in etwa liegen. Also, von 1 bis 10, wobei 1 für "keine AS und PA" und 10 für "totale Panik" steht, wo genau befinde ich mich? Wie sollte man am besten "messen"? Wichtig ist nicht wie sich die erste AS und PA anfühlte, sondern man sollte sich fragen wie es einem in den letzten vier Monaten erging. Eins ist klar, man erlebt Höhen und Tiefen, daher sollte man sich einen durchschnittlichen Wert ermitteln. Sollte man dabei immernoch nicht sicher sein wie man sich einschätzen soll, gibt es eine einfache  Methode: Stell dir vor Du müsstest Morgen früh alleine in einer Stadt fliegen die zwei Flugstunden von dir entfernt ist, um an einer Vorlesung über AS und PA teilzunehmen. Wenn Du jetzt bereits beim Lesen weiche Knien und eine PA gekriegt hast, dann liegt die Messlatte sicherlich über die 7, solltest Du glauben dass Du es auch wenn mit bedenken schaffen könntest (wenn dich jemand begleiten würde würdest Du dich sicherer fühlen) dann liegt die Messlatte zwischen 4 und 6. Hingegen wenn Du das Gefühl hast zwei Stunden seien zu wenig und Du könntest sogar eine Weltumrundung alleine schaffen, dann frage ich wie sehr dir langweilig war, dass Du bis hierhin gelesen hast, da Du gesund bist (Quatsch, wirst schon deine Gründe haben)! :)

Meiner Meinung nach ist eine solche Skala wegweisend für eine raschere Genesung, denn anhand dieser Skala kann man die Angst später mit ein bisschen Training koordinieren, aber dazu später. Die Skala die gleich folgen wird gilt eigentlich für jedes Lebewesen.

Achtung Philosophie! Jedes Lebewesen ist als leere Hülle zu betrachten und speziell wir Menschen sind prinzipiell alle gleich: egal ob Schwarz, Weiss, Braun, Gelb, Rot, Grün (bei diesem würde ich trotzdem vorsichtshalber ein Arztbesuch empfehlen) oder Blau (dieser kann den Arztbesuch überspringen und gleich den Priester rufen). Kultur, Religion, Charakter, Umfeld, Freunde und Illuminati bestimmen dann, mit was die Leere Hülle gestopft wird. Philosophie Ende!

Hier die Angstskala.
Der "gesunde" Mensch bewegt sich zwischen 3 und 4.

1 = AS und PA-Frei - mögliche Gedaken: --------------------  (*)
--- 2
--- 3
--- 4
5 = Mulmiges Gefühl - mögliche Gedanken: ich muss vorsichtig sein. (**)
--- 6
--- 7
--- 8
--- 9
10 = Totale Panik - mögliche Gedanken: ich werde sterben! (***)

Mögliche Situationen:
* Beim 1 ist es so dass man sich überhaupt keine Gedanken macht, man ist vollkommen Sorgen- und Gedankenfrei. Wer sich hier einschätzt muss sich jedoch fragen (oder Gedanken machen) ob er überhaupt noch irgendwelche Hirnaktivität besitzt und nicht vielleicht bereits schon tot ist. Offen gesagt: Es gelingt sehr wenigen Menschen Weltweit eine solche Transzendenz. Jahre lange Übung im Umgang mit Philosophie und Meditationslehre sind einige Voraussetzungen. Durch Yoga, autogenes Training, Entspannung, Massage, usw, kann man solche Zustände erreichen. Sich also hier als AS und PA-Leidender zum Ziel setzen ist nicht verkehrt, aber äusserst unrealistisch und für den Anfang ziemlich kontraproduktiv, da der Druck zu gross ist.
** Wenn man eine 5 als Selbsteinschätzung ermittelt ist man eigentlich so ziemlich gut dran. Es ist knapp dem drüber was einen "Normalen" Menschen ausmacht. Da muss man eigentlich an sich nur dran feilen, denn mit der 5 ist man ständig auf Bereitschaft falls etwas passieren sollte. Alle Sinne funktionieren zu ungefähr 100%. Die Anspannung die hier entsteht entspricht der, welche einer autofahrende Person fühlt die auf einer dicht befahrene Autobahn 120kmh am Fahren ist.
*** Eine 10 ist nicht so gut. Die Angst ist gross. Tausende von Gedanken die im Kopf schwirren aber keinen einzigen den man richtig fokussieren kann. Man kann nicht einmal richtig definieren wovor man sich fürchtet, der Körper spielt verrückt, Adrenalin strömt nur noch durch die Arterien und man hat das Gefühl man müsse gleich sterben. Man verliert langsam die Kontrolle über sich selbst und das Hirn reagiert instinktiv. In manchen fällen kann es zu Ohnmachtsanfällen kommen. Ohnmachtsanfälle in diesem Fall sind im Prinzip wie Sicherungschalter die den Körper und Hirn vor dem Überhitzen schützt. Die Sinne laufen auf hochtouren, eine genaue Ermittlung ist gar nicht mehr möglich, da sie erst wieder "kalibriert" werden müssen. Dafür muss sich erst der Körper von der Spannung entladen die er aufgebaut hat. Dieser Zustand kommt im Normalfall dann vor wenn die Person die Kontrolle über etwas verliert das unerwartet havariert, oder in einer Situation wo man keinen anderen ausweg sieht als Fluchtartig an Land zu gewinnen.
2 Beispiele - Bsp1: Ein vielfliegender Geschäftsmann fliegt wieder mal fensterplatzsitzend von London nach Los Angeles, als er plötzlich bemerkt dass ein Triebwerk dunkler Rauch hinter sich zieht. Vom sonst Normalzustand 3 der Skala steigt seine Sorge bis auf 7. Als das Flugzeug drastisch auch noch an höhe verliert steigt seine Empfindung auf die Alarmstufe 10. Er weiss er kann nirgends flüchten.
Bsp 2: Ein Amateurbergsteiger besteigt an einem verschneiten Januartag in den Schweizer Alpen eine steile Bergwand 3000m ü.M.. Die zu besteigende Bergwand ist eine 80 Meter hohe brüchige Felswand. Als der möchtegern Bergbezwinger die ersten fünf Meter klettert, merkt er dass von oben immer mehr Kies und schnee runterfällt. Die Anspannung von 4 baut sich langsam auf 6 auf. Als dann immer mehr Steinen und Schnee runterfällt beschliesst er sich vorsichtshalber runter zu seilen. Als er den Boden wieder berührt fällt plötzlich eine grössere Menge Kies, Steine und Schneemasse runter und es droht einen heftigen Bergrutsch. Die Anspannung klettert im nu auf der Skala hoch auf 10.
Auch wenn diese soeben genannten Beispiele eher krasser Natur waren, ist die Anspannung die der Geschäftsmann, der Bergbesteiger und ein AS und PA-Leidender erleben genau die gleiche! Bei allen drei schlagen die Alarmglocken und bei allen drei denkt sich das Gehirn eins: Ich werde sterben!

Denk daran, einen solchen Dauerzustand von 10 ist rein medizinisch gesehen nicht möglich! Was möglich ist, ist durch die Stressbelastung welche man immer wieder ausgesetzt wird, dass das Herz Rhythmusstörungen entwickelt.

Sonntag, 4. September 2011

...don't give up!

Egal wie es kommt... Nie aufgeben!
Wenn man fällt, kann man wieder aufstehen!
Wenn jemand dir die Hand ausstreckt, nimm sie an!
Ich hatte gestern eine schlechte Erfahrung gemacht. Dies wird mich nicht runterkriegen und ich werde es nochmals versuchen! Was habe ich zu verlieren?
Wenn es sowieso soweit gekommen ist dass ich den Tod nicht mehr fürchte, soll ich also etwa Angst haben zu sterben?

Wusstest du dass die Sorge nummer 1 aller AS und PA Patienten der Tod durch Herzinfarkt ist?

Merk dir: Mal angenommen deine Zeit ist gekommen und du sollst durch einen Herzinfarkt sterben, dann wirst du so oder so sterben, ob zu Hause, im Auto, im Büro, Im Einkaufszentrum oder sitzend auf der Toilette... Spätestens einen Bruchteil der Sekunde bevor du für immer deine Augen schliesst wirst es bereuen dass du es nicht wenigstens versucht hast!

Es hat zwar nichts direkt mit AS und/oder PA direkt was zu tun, ist aber dennoch ein sehr schönes Lied!


Zwischenbericht - Nach langer Zeit trifft man sich also wieder, PA...

PA = Panikattacke / AS = Angststörung)
Nicht dass ich gestern Abend weiss Gott wie und was gefeiert hätte, aber heute morgen wachte ich ziemlich verkatert und mit Nackenschmerzen auf. Habe ziemlich schlecht geschlafen und schlecht geträumt dazu! Kann nicht sagen warum, kann aber nun mal passieren. Sicher ist dass es ein komisches Gefühl hinterliess. Nach dem "Gedankensammeln" im Bett hiess es dass wir über die Grenze zum grossen Kanton für den Einkauf gehen, Euro-sei-dank! ;) Da ich Deutschland für seine Produkte, Leute, Landschaft und Fleiss liebe, war ich sofort dabei! Ich war bereits schon ein paar Male über die Grenze um einzukaufen trotz PA und AS und bemerkte wie durch diese Konfrontation (Konfrontationstherapie) die AS nachliess. Klar können Überbleibsel sich bemerkbar machen, aber meistens sind diese im nu vom Verstand weggefegt.
Heute hätte ich aber fast wieder so einen herben Rückschlag erlitten, dass es mir (fast) mein Selbstvertrauen gekostet hätte. Auf dem Plan standen 3 verschiedene Läden: Lidl, Rewe und Aldi. Bei der Hinreise bemerkte ich ein komisches Gefühl in der Herzgegend.
Ich hab ein gesundes Herz, aber wie auch ein neuer, gewarteter Motor hie und da eine Fehlzündung haben kann, kann auch mein Herz hie und da einen Fehlschlag erleben.
Wollte mir nichts verderben lassen und fuhr weiter. Einmal bei Lidl angekommen gings dann wieder problemlos weiter. Wir machten unsere Runden durch die Gestelle und Gängen und ich war mehr oder weniger wieder fit. Weiter gings dann zu Rewe, mein Lieblingsgeschäft over the border. Kleiner Abstecher in der Bierabteilung, etwas grösserer Abstecher in der Wurstabteilung und ich war bereit zur Rückfahrt. An der Kasse verspürte ich aber wieder ein seltsames Gefühl. Mein Herzschlag wurde schneller und ich spürte wie ein Druck in der Brust. PA? Herzprobleme? Blutdruck? Es ist ziemlich blöd wenn man eigentlich keine eigentliche PA's während lange lange Zeit hatte und plötzlich macht sich so etwas bemerkbar. Man kann sich einfach nicht drauf einstellen was es genau ist. Ich versuchte mich wieder einzufangen und liess es vorerst vorbeiziehen, so wie ich es mir angelernt hatte. Mir gings besser, aber nicht wirklich gut. Wenige Minuten später waren wir beim Wagen und packten alles vom Einkaufswagen in die Tüten. Von da aus gings zum 100 Metern entfernten Aldi. Beim Parkieren merkte ich wie mies dass es mir eigentlich ging: plötzlicher Schweissausbruch, Herzrasen, Atemnot, Schwindelanfall und ein Druck - fast ein Stechen in der Herzgegend. Leider kann es für alle Symptome mehrere Erklärungen geben, nur - welche wäre dann die Richtige? Ich stieg aus dem Wagen und lief in den Laden. Es ging wenige Minuten als ich plötzlich einen Blutdruckabfall bemerkte. Mein Herz begann erneut fest zu pochen um schliesslich zu rasen. Meine Hände wurden Taub, meine Beine zittrig. Ich weiss nicht was mit mir kurz davor geschah, aber ich wusste dass ich eine plötzliche PA hatte! VERDAMMT! ...Meine Mutter begleitete mich freundlicherweise zum Wagen. Die PA liess mich wieder los, ich kriegte mich schnell wieder ein, aber die Angst kreiste in mir wie ein Geier um sein Opfer, wartend auf den Augenblick, auf die kleine Unachtsamkeit. Was (zum Geier) ist los??! Warum?! Warum wieder!? Die Sorgen waren da, aber diesmal nicht der PA und AS zugewendet, sondern den Vorsymptomen. Bin ich etwa kurz vor einem Herzinfarkt?? Gedanken, Gedanken, GeDaNkEn... Ge-dan-ken...geDANKen...GEdankengedankengedanken.... schliesslich waren wir zu Hause angekommen. Komisch, ich fühlte mich immernoch nicht gut. gutes Zeichen! :D
NEH neh Ich spinne nicht! Denn für gewöhnlich wenn man nach Hause kommt als PA und AS-Leidender weiss man: Nah Daheim - alles gut! Aber dem war nicht so! Ich spührte immernoch was. Aber was?? Ich beruhigte mich mal dass die PA sicher auch ein bisschen mich aus dem Ruder geworfen haben aber mir ansonsten nicht mehr richtig K.O. geschlagen haben wie sonst früher mal. Ich habe schliesslich etwas gegessen und getrunken, danach ging es mir wieder besser, auch wenn nicht 100% gut.
Nun sitze ich hier und schreibe am Blog. Hab ein gemütliches Abendmahl gehabt und hab mir so ein paar Gedanken gemacht ohne gleich paranoid zu werden.
Fazit
Seit ich ca 20Kg abgenommen habe und vermehrt joggen gehe fühle ich mein Herz kräftiger schlagen, an manchen Tagen ein bisschen mehr an manchen weniger. Sparmodus ;)
Hatte in der Vornacht ein bisschen eine Stresssituation (privates - sooo viel müsst Ihr jetzt auch nicht wieder wissen über mich hihihi), und hatte deswegen schlecht und wenig geschlafen. Durch ein gezieltes Training mit der Biegehantel kommt es manchmal bei mir vor dass meine Brustmuskeln zucken. Dazu kommt dass ich seit dem Vortag nichts mehr getrunken hatte und an dem Tag wurde es heiss... aber richtig heiss! Dies könnte also auch den Blutdruckabfall und die Schwächezustände erklären. Der Druck auf der Brust kommt vom nächtlichen Choppercruisen vom Vortag. Ich war bei einem zu Hause und zockten ein bisschen im Co-op Modus mit seiner XBox. beim Hinfahren war es heiss, daher hatte ich eine einfache Motorradlederjacke. Beim Zurückfahren könnte ich am Oberkörper evtl zu viel kühle Luft abbekommen haben... Also, daher sag ich mal optimistisch: die PA war für die Katz! Ich liege nun im Bett, schreib an meinem Blog, bin wieder easy drauf und todmüde zugleich. Wollte noch die Alm schauen, aber leider gings nicht da ich mich entschlossen hatte mit meiner Familie draussen auf den Balkon zu dinieren. Die Leute die ich liebe gehen nunmal vor, ausserdem kann ich morgen online die Wiederholung nachgucken. Freue mich dass Manni Ludolf gewonnen hat - mein Favorit! Kuhrreckt!  ¦¬)

Ich überlege mir Tipps und Tricks und Erfahrungen zu notieren wie ich 20Kg in ca einem halben Jahrverabschiedet habe... Gehört alles zur Genesung dazu denke ich...