Über mich
- Fuscht
- Ein ganz einfacher Mensch. Ich liebe und achte auf die Details des Lebens, das kann Segen sowie auch Fluch sein. Auf jedenfall geniesse ich das Leben so wie es ist und akzeptiere es so wie es kommt, mit dessen höhen und tiefen...
Kapitel
About me
(3)
Geheimtipp
(1)
Intermezzo
(3)
Meilensteine
(4)
pers. Logbuch
(6)
Rezepte
(2)
Therapie
(3)
Was ist SA+PA
(1)
Montag, 28. November 2011
Donnerstag, 10. November 2011
How does it feel... Job
Jedesmal als ich bis vor einem Jahr, an das wort Job dachte schoss mir Adrenalin in meine Adern. Das Herz pochte schneller, mulmiges Gefühl im ganzen Körper. Jetzt sehe ich es viel gelassener. Die Lust etwas neues anzupacken kommt sogar immer mehr und viel wichtiger: sie bleibt! Vielmals ist es mir ergangen, dass ich kurz Interesse an etwas fand und mich plötzlich nach kürzester Zeit gelangweilt weg wandte. Mein Hirn hatte verlernt was Ausdauer ist. Die musste ich mir wieder einprägen, auch wenn es viel Geduld und Kraft forderte. Man muss diszipliniert sein, aber vorallem man muss sich selbst gegenüber fair und ehrlich sein.
Angetrieben vorallem des mangelden Geldes wegen, bewarb ich mich bei der Firma LM gleich um die Ecke (Name der Redaktion bekannt *smile*). Wie kam es dazu? Nach welchen Kriterien suchte ich die neue Stelle?
Schlagwortartig: Kurzer Arbeitsweg, einfacher Job, einfache Kunden, keine Unterhaltungselektronik mehr was Verkaufsjob angeht, max 50% Anstellung, Lohn egal solange meine monatliche Rechnungen abgedeckt sind.
Um 20 nach elf vormittags klingelte das Handy, leider konnte ich nicht abnehmen. Ich sah dass es eine Telefonnummer aus der Gegend war. Dank einem Onlinedienst fand ich schnell heraus wer diese Nummer war. Das Geschäft in dem ich mich beworben hatte. "So schnell?", fragte ich mich. Da es bereits Mittagszeit war gab ich es auf zurück zurufen, ich bin nun mal höflich. Geplagt aber von der Neugier und gewappnet mit Willen und Tatendrang ging ich zum Geschäft und verlangte gleich beim Eintreten den Geschäftsführer (der mich Anrief und eine Nachricht auf der Box hinterliess). Zum Glück war es kalt denn so konnte ich meine Nervosität überspielen und mir selbst was anderes einreden: "Nervös? Bah, das ist bloss die Kälte! Genau... die Kälte.... jah... Oh mann......" Als der Filialleiter mir entgegenlief und mich verdutzt anschaute verabschiedete sich mein Hirn. Glücklicherweise funktionierte mein Instinkt. Irgendwie schaffte es mein Arm sich zu strecken und meine Lunge, wahrscheinlich durch Automatismus pressten die Muskelstränge die warm-feuchte Luft aus meinen Lungen durch die Kehle wo sich zufällig auch meine Stimmbänder befinden und liessen einen kleinen Ton verlauten: "Grüetzi, Herr Filialleiter. Ich bin Fuscht, ich bin hier weil sich mich heute Morgen versucht haben zu erreichen." Und ab da ging es so schnell dass ich gar nicht mehr realisiert habe wo ich genau war, wer ich überhaupt bin und was zum Geier ich dort überhaupt mache. "Da Sie schon hier sind können wir mit dem Vorstellungsgespräch anfangen, würde ich meinen. Kommen Sie mit!", und da folgte ich diesem jungen Mann der vielleicht knapp ein paar Jahre älter sein wird als ich. "Nehmen Sie platz!" und zeigte auf einem abgesessener Holzstuhl. Ich nahm die Jacke ab und hockte ab, ganz brav. "Ich weiss nicht genau was ich sagen soll, Sie sind perfekt! Sehr gute Zeugnisse, gute Bewerbung... Ich glaube das wird ein sehr kurzes Gespräch!", da kam plötzlich ein Gefühl auf, welches ich schon seit Jahren nicht mehr gespürt habe: Stolz. Plötzlich war, als ob von oben ein Lichtstrahl auf mich schien! Effektiv, war es die Spotlampe die durch ein Zufall eine Spätzündung erlebte und genau auf meiner Birne aufleuchtete, aber das war nicht der Punkt! Das Kältegefühl (Nervosität), die Angst, die Panik vor dem "Nicht-beherrschen-der-Blase", diese Gefühle waren wie weg!
Wir kamen in ein kleines Smalltalk und schnell wird mir bewusst dass mir gar nichts passieren kann! All die Ängste die ich hatte waren unbegründet. Für diesen Augenblick war ich wieder "normal", sorgenfrei, stolz, glücklich... Mir wurde angeboten zu bleiben. Ich nahm die Einladung an. Ich schaute mich um, erkundigte mich nach den Mitarbeitern und führten wieder ein kleines Smalltalk. Nach ungefähr anderhalb Stunden verabschiedeten wir uns und verblieben, dass ich am Freitag (morgen) nochmals vorbeischauen werde. Dann werden noch ein paar Details geklärt, vorallem finanzielle Details.
Nun, wie habe ich mich gefühlt? Wie oben beschrieben: Normal! Die Angst war weg. Lag aber auch daran dass der Filialleiter sehr offen und freundlich war.
Nach dem Gespräch fühlte ich mich frei, erwartungsvoll und fühlte mich einfach gut!
Es ist nicht gesagt dass ich den Job kriege, egal aus welchen Gründen auch immer.
Aber... Ich fühle mich gut.
...Ich fühle mich einfach gut...!
Angetrieben vorallem des mangelden Geldes wegen, bewarb ich mich bei der Firma LM gleich um die Ecke (Name der Redaktion bekannt *smile*). Wie kam es dazu? Nach welchen Kriterien suchte ich die neue Stelle?
Schlagwortartig: Kurzer Arbeitsweg, einfacher Job, einfache Kunden, keine Unterhaltungselektronik mehr was Verkaufsjob angeht, max 50% Anstellung, Lohn egal solange meine monatliche Rechnungen abgedeckt sind.
Um 20 nach elf vormittags klingelte das Handy, leider konnte ich nicht abnehmen. Ich sah dass es eine Telefonnummer aus der Gegend war. Dank einem Onlinedienst fand ich schnell heraus wer diese Nummer war. Das Geschäft in dem ich mich beworben hatte. "So schnell?", fragte ich mich. Da es bereits Mittagszeit war gab ich es auf zurück zurufen, ich bin nun mal höflich. Geplagt aber von der Neugier und gewappnet mit Willen und Tatendrang ging ich zum Geschäft und verlangte gleich beim Eintreten den Geschäftsführer (der mich Anrief und eine Nachricht auf der Box hinterliess). Zum Glück war es kalt denn so konnte ich meine Nervosität überspielen und mir selbst was anderes einreden: "Nervös? Bah, das ist bloss die Kälte! Genau... die Kälte.... jah... Oh mann......" Als der Filialleiter mir entgegenlief und mich verdutzt anschaute verabschiedete sich mein Hirn. Glücklicherweise funktionierte mein Instinkt. Irgendwie schaffte es mein Arm sich zu strecken und meine Lunge, wahrscheinlich durch Automatismus pressten die Muskelstränge die warm-feuchte Luft aus meinen Lungen durch die Kehle wo sich zufällig auch meine Stimmbänder befinden und liessen einen kleinen Ton verlauten: "Grüetzi, Herr Filialleiter. Ich bin Fuscht, ich bin hier weil sich mich heute Morgen versucht haben zu erreichen." Und ab da ging es so schnell dass ich gar nicht mehr realisiert habe wo ich genau war, wer ich überhaupt bin und was zum Geier ich dort überhaupt mache. "Da Sie schon hier sind können wir mit dem Vorstellungsgespräch anfangen, würde ich meinen. Kommen Sie mit!", und da folgte ich diesem jungen Mann der vielleicht knapp ein paar Jahre älter sein wird als ich. "Nehmen Sie platz!" und zeigte auf einem abgesessener Holzstuhl. Ich nahm die Jacke ab und hockte ab, ganz brav. "Ich weiss nicht genau was ich sagen soll, Sie sind perfekt! Sehr gute Zeugnisse, gute Bewerbung... Ich glaube das wird ein sehr kurzes Gespräch!", da kam plötzlich ein Gefühl auf, welches ich schon seit Jahren nicht mehr gespürt habe: Stolz. Plötzlich war, als ob von oben ein Lichtstrahl auf mich schien! Effektiv, war es die Spotlampe die durch ein Zufall eine Spätzündung erlebte und genau auf meiner Birne aufleuchtete, aber das war nicht der Punkt! Das Kältegefühl (Nervosität), die Angst, die Panik vor dem "Nicht-beherrschen-der-Blase", diese Gefühle waren wie weg!
Wir kamen in ein kleines Smalltalk und schnell wird mir bewusst dass mir gar nichts passieren kann! All die Ängste die ich hatte waren unbegründet. Für diesen Augenblick war ich wieder "normal", sorgenfrei, stolz, glücklich... Mir wurde angeboten zu bleiben. Ich nahm die Einladung an. Ich schaute mich um, erkundigte mich nach den Mitarbeitern und führten wieder ein kleines Smalltalk. Nach ungefähr anderhalb Stunden verabschiedeten wir uns und verblieben, dass ich am Freitag (morgen) nochmals vorbeischauen werde. Dann werden noch ein paar Details geklärt, vorallem finanzielle Details.
Nun, wie habe ich mich gefühlt? Wie oben beschrieben: Normal! Die Angst war weg. Lag aber auch daran dass der Filialleiter sehr offen und freundlich war.
Nach dem Gespräch fühlte ich mich frei, erwartungsvoll und fühlte mich einfach gut!
Es ist nicht gesagt dass ich den Job kriege, egal aus welchen Gründen auch immer.
Aber... Ich fühle mich gut.
...Ich fühle mich einfach gut...!
Intermezzo
Auf die Angstskala die ich vor einigen Posts beschrieben habe fühle ich mich zwischen 3 und 4.
Hie und da lässt isch noch eine 4 - 5 erspüren, dies liegt aber daran dass ich mich wahrscheinlich mit der Grippe angesteckt habe.
Hie und da lässt isch noch eine 4 - 5 erspüren, dies liegt aber daran dass ich mich wahrscheinlich mit der Grippe angesteckt habe.
Job
Einfacher Titel. Ich gebe zu, ich grübelte nach einem besseren und schlagfertigeren Titel aber... joh...
Anyway, wie der Titel schon vermuten lässt geht es hier um Fokushima. NEH QUATSCH! :P Wollte bloss n bisschen veräppeln. Es geht um Arbeit! Ich feierte vor kurzem mein zweites Jubiläum: zwei Jahre Arbeitslos! Oleeee'! Hab ich diese Zeit genossen? Natürlich! Und ehrlichgesagt, ich würde es wieder tun! Aber diesmal möglichst ohne Angststörungen und Panikattacken.
Ich will jetzt nicht lange drum herum reden und komme also zum Punkt: Ich habe evtl einen Job!
Darum bin ich jetzt wahrscheinlich so aufgeregt.
Geschichte: Bevor ich meinen alten Job aufgeben musste hatte ich glücklicherweise ein kleines Kapital auf die Seite geschafft. Leider ist das Leben in der Schweiz verdammt teuer, so dass ein solches Kapital schnell flöten ging. //Ironie ON// Da man in der Schweiz auf soziale Hilfe erst als Asylant/ Flüchtling/ Mörder zählen kann, und ich leider nicht in dieser Kategorie eingeordnet bin //Ironie OFF// muss ich mir gezwungenermassen eine Stelle suchen.
...für was zahl ich Steuern schonwieder...? Oh, sorry, hab ich laut gedacht...??
So begab ich mich vor knapp einer Woche auf Stellensuche und fand kurz darauf 2 interessante Stellen. Habe innerhalb kürzester Zeit von der einen Firma einen Anruf bekommen, welcher ich leider verpasste. Es war zwar ein bisschen komisch und gewagt wie ich mich daraufhin spontan vorstellen ging, aber anscheinend hats gewirkt. :)
Morgen gehe ich mich zum zweiten Mal vorstellen und werde auch gleich dort die einen oder anderen Mitarbeiter kennenlernen. Ich hoffe dass es gut geht.
Anyway, wie der Titel schon vermuten lässt geht es hier um Fokushima. NEH QUATSCH! :P Wollte bloss n bisschen veräppeln. Es geht um Arbeit! Ich feierte vor kurzem mein zweites Jubiläum: zwei Jahre Arbeitslos! Oleeee'! Hab ich diese Zeit genossen? Natürlich! Und ehrlichgesagt, ich würde es wieder tun! Aber diesmal möglichst ohne Angststörungen und Panikattacken.
Ich will jetzt nicht lange drum herum reden und komme also zum Punkt: Ich habe evtl einen Job!
Darum bin ich jetzt wahrscheinlich so aufgeregt.
Geschichte: Bevor ich meinen alten Job aufgeben musste hatte ich glücklicherweise ein kleines Kapital auf die Seite geschafft. Leider ist das Leben in der Schweiz verdammt teuer, so dass ein solches Kapital schnell flöten ging. //Ironie ON// Da man in der Schweiz auf soziale Hilfe erst als Asylant/ Flüchtling/ Mörder zählen kann, und ich leider nicht in dieser Kategorie eingeordnet bin //Ironie OFF// muss ich mir gezwungenermassen eine Stelle suchen.
...für was zahl ich Steuern schonwieder...? Oh, sorry, hab ich laut gedacht...??
So begab ich mich vor knapp einer Woche auf Stellensuche und fand kurz darauf 2 interessante Stellen. Habe innerhalb kürzester Zeit von der einen Firma einen Anruf bekommen, welcher ich leider verpasste. Es war zwar ein bisschen komisch und gewagt wie ich mich daraufhin spontan vorstellen ging, aber anscheinend hats gewirkt. :)
Morgen gehe ich mich zum zweiten Mal vorstellen und werde auch gleich dort die einen oder anderen Mitarbeiter kennenlernen. Ich hoffe dass es gut geht.
Samstag, 5. November 2011
Meilenstein II - Ausgepafft
Dieser wird ein kurzer und bündiger Post.
Seit 1. April 2011 Ex-Raucher.
Über 7 Monate ohne Zigaretten!
Was? Du rauchst noch?...
....
Seit 1. April 2011 Ex-Raucher.
Über 7 Monate ohne Zigaretten!
Was? Du rauchst noch?...
....
Rezept - Reis mit Zwiebeln, Karotten, Pepperoni, Hühnchen
ORANDVM EST VT SIT MENS SANA IN CORPORE SANO
Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.
„Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.“ - Juvenal, Römischer Dichter
Hier ein paar Rezepte die mir geholfen haben gesund zu bleiben und abzunehmen.
Diese Rezepte wurden von mir entwickelt und geschrieben, fühl dich frei diese Rezepte weiter zu empfehlen. Solltest Du das Rezept kopieren, so fände ich es fair wenn du mich - Fuscht, rsp. diese Blogseite weiterempfehlen würdest.
Reis mit Zwiebeln, Karotten, Pepperoni, Hühnchen, Sojasosse
Zutaten für 2 Portionen
2x Handvoll Reis
2 Mittelgrosse Zwiebeln (Sorte je nach Geschmack) in Streifen geschnitten
3 Mittelgrosse Karotten, klein geschnitten
2 Pepperoni, in kleine Streifchen geschnitten
150gr Hühnchenbrust (klein geschnitten)
1 Glässchen Sojasosse
2 Glässchen Wasser
Zubereitung
Schritt 1:
Eine Pfanne mit Wasser zum Kochen bringen und Reis reinwerfen. Ca 10 Minuten köcheln (mittlere Stufe) lassen. Der Reis muss durch sein.
Schritt 2:
In der Zwischenzeit eine Pfanne erhitzen und das Hühnchenfleich anbraten. Sobald das Fleisch weiss geworden ist 1 bis 2EL Wasser und 2 EL Sojasosse hinzufügen und kurz danach die Zwiebeln, Karotten und Pepperoni dazumischen. Weitere 3 bis 4 EL Sojasosse dazu giessen und kurz alles mischen und aufsaugen lassen. 1 bis 2 Glässchen Wasser hinzufügen und auf mittlere Stufe köcheln lassen.
Schritt 3:
Wasser aus der Reispfanne ausgiessen und Reis der Hühnchen-Gemüsepfanne beimischen. Die Pfanne muss nicht mehr erhitzt werden und kann also auf Stufe null zurückgeschaltet werden, die Resthitze wird schon reichen. ca 3 bis 5 Minuten ziehen lassen, evtl mit Sojasosse abschmecken.
Servieren und geniessen! :)
Guten Appetit!
Zubereitung und Kochzeit ca 25 Minuten.
Sehr geringe Kalorienanzahl.
Geschätzte 200 bis 300 kcal pro Portion.
Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.
Hier ein paar Rezepte die mir geholfen haben gesund zu bleiben und abzunehmen.
Diese Rezepte wurden von mir entwickelt und geschrieben, fühl dich frei diese Rezepte weiter zu empfehlen. Solltest Du das Rezept kopieren, so fände ich es fair wenn du mich - Fuscht, rsp. diese Blogseite weiterempfehlen würdest.
Reis mit Zwiebeln, Karotten, Pepperoni, Hühnchen, Sojasosse
Zutaten für 2 Portionen
2x Handvoll Reis
2 Mittelgrosse Zwiebeln (Sorte je nach Geschmack) in Streifen geschnitten
3 Mittelgrosse Karotten, klein geschnitten
2 Pepperoni, in kleine Streifchen geschnitten
150gr Hühnchenbrust (klein geschnitten)
1 Glässchen Sojasosse
2 Glässchen Wasser
Zubereitung
Schritt 1:
Eine Pfanne mit Wasser zum Kochen bringen und Reis reinwerfen. Ca 10 Minuten köcheln (mittlere Stufe) lassen. Der Reis muss durch sein.
Schritt 2:
In der Zwischenzeit eine Pfanne erhitzen und das Hühnchenfleich anbraten. Sobald das Fleisch weiss geworden ist 1 bis 2EL Wasser und 2 EL Sojasosse hinzufügen und kurz danach die Zwiebeln, Karotten und Pepperoni dazumischen. Weitere 3 bis 4 EL Sojasosse dazu giessen und kurz alles mischen und aufsaugen lassen. 1 bis 2 Glässchen Wasser hinzufügen und auf mittlere Stufe köcheln lassen.
Schritt 3:
Wasser aus der Reispfanne ausgiessen und Reis der Hühnchen-Gemüsepfanne beimischen. Die Pfanne muss nicht mehr erhitzt werden und kann also auf Stufe null zurückgeschaltet werden, die Resthitze wird schon reichen. ca 3 bis 5 Minuten ziehen lassen, evtl mit Sojasosse abschmecken.
Servieren und geniessen! :)
Guten Appetit!
Zubereitung und Kochzeit ca 25 Minuten.
Sehr geringe Kalorienanzahl.
Geschätzte 200 bis 300 kcal pro Portion.
Rezept - Blumenkohlreis mit Pilz, Eier, Geflügelhamburger (LowCarb)
ORANDVM EST VT SIT MENS SANA IN CORPORE SANO
Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.
„Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.“ - Juvenal, Römischer Dichter
Hier ein paar Rezepte die mir geholfen haben gesund zu bleiben und abzunehmen.
Diese Rezepte wurden von mir entwickelt und geschrieben, fühl dich frei diese Rezepte weiter zu empfehlen. Solltest Du das Rezept kopieren, so fände ich es fair wenn du mich - Fuscht, rsp. diese Blogseite weiterempfehlen würdest.
Zutaten für 2 Portionen
Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.
Hier ein paar Rezepte die mir geholfen haben gesund zu bleiben und abzunehmen.
Diese Rezepte wurden von mir entwickelt und geschrieben, fühl dich frei diese Rezepte weiter zu empfehlen. Solltest Du das Rezept kopieren, so fände ich es fair wenn du mich - Fuscht, rsp. diese Blogseite weiterempfehlen würdest.
Blumenkohlreis mit Pilzen, Eier, Geflügelhamburger (Low Carb)
Zutaten für 2 Portionen
| 1x Blumenkohl (klein - mittel gross) 2x Eier (geschlagen) 40g Champignon (kleingeschnitten) 5EL Sojasosse (je nach Geschmack) 300g Geflügelhackfleisch 5EL Wasser evtl 1EL Öl Gewürze nach Belieben: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chilipulver, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver Zubereitung
Schritt 1:
Das Hackfleisch in einem Behälter mit Salz, Pfeffer, Paprika-, Chili-, Knoblauch- und Zwiebelpulver würden und zu kleine Kugeln formen welche dann von Hand gepresst zu mehrere Hamburger geformt werden. Man achtet darauf dass die Hamburger nicht zu dick geraten. Man will schliesslich dass das ganze auch gut bekömmlich und nicht gesundheitgefährdend ist (Salmonellenvergiftung)! Wenn alles bereit ist, auf die Seite legen. -> Tipp: nicht zu stark salzen, Sojasosse die später hinzugefügt wird, ist bereits ziemlich salzig! Man denke: lieber zu wenig als zu viel - nachwürzen kann man immer! Schritt 2: Dem Blumenkohl werden nach dem waschen die "Spitzen" abgeschnitten. Diese werden klein geschnitten und möglichst ohne Stiel oder mit kleinem Stiel in einem Mixer gegeben und anschliessend fein gehakt bis man eine gewisse Reiskorngrösse erreicht hat. Nicht Pürieren! In einer Antihaftpfanne die soeben gehakte Blumenkohlspitzen erhitzen. Man kann ein bisschen Öl dafür nehmen, ansonsten die 5EL Wasser (ein kleines Gläschen Wasser) dazugeben und so vor sich hin dampfen lassen auf ein bisschen mehr als die mittlere Flamme (zBsp. Stufe 7 auf einem 10 Stufen Herd). Schritt 3: Die kleingeschnittene Pilze werden in ein separates Antihaftpfännchen erhitzt und zusammen mit den geschlagenen Eier zu einem "Pilz-Rührei" gerührt. Schritt 4: Das Pilz-Rührei wird dem Blumenkohl dazugegeben und mit Sojasosse nach belieben abgeschmeckt (standart: ein kleines Gläschen Sojasosse dazugeben). Weiter köcheln lassen auf stufe 4. Umrühren von Zeit zu Zeit nicht vergessen! Schritt 5: Die Pfanne die für das Rührei verwendet wurde, weiter erhitzen (Stufe 8) und die Hamburger darin braten. Man beachtet dass die Hamburger gut durch sind, ohne sie aber zu verbrennen! Schritt 6: Die Hamburger in der Blumenkohlpfanne dazugeben und die Blumenkohlpfanne auf Stufe 0 abschalten, ein bisschen Sojasosse dazugeben, umrühren und kurz ziehen lassen. -> Tipp: Man scheue sich nicht mit einer Gabel kurz zu probieren ob es schmeckt! Es ist keine Schande nachzuwürzen, im Gegenteil, man zeigt dass die "Arbeit" mit Vernunft gemacht wurde! ;) Servieren und geniessen! Guten Appetit! :)
|
Meilenstein I (Fortsetzung)
Weisst Du was komplett demotivierend ist? Die Essgewohnheiten umzukrempeln und während 2 Wochen nichts davon merken! Die Waage ist irgendwie bei 120kg blockiert! Ist sie etwa defekt? Nöh... Batterie ist gut (Digitalwaage), die Gummifüsse unter der Waage sind auch nicht abgebrochen (noch nicht). Nach 4 Wochen endlich die ersten positiven Ergebnisse. Der Überraschungseffekt ist grösser wenn man sich nicht oft, also sprich täglich wiegt. So wog ich nach 4 Wochen ca 2kg weniger! Juchuu! In der Zwischenzeit ging ich öfters spazieren und fing an jeweils am Weekend zu joggen. Ich fing an das Fleisch komplett weg zu lassen, hie und da ein bisschen Hühnchen vielleicht und fing an die Kalorien zu zählen. Kalorienzählen kann ich für Beginner wirklich stark empfehlen! Ich setzte mein Kalorienbedarf bei ca 2'500 Kalorien. Nun, ich bin kein Mediziner, weiss aber dass der durchschnittliche Mensch ca 2000 Kalorien täglich (ver)braucht. Da ich mit meinen 192cm grösse und (inzwischen) 115kg nicht wirklich "durchschnittlich" war setzte ich die Messlatte bei 2'500 Kalorien. Da muss man halt nach Gefühl gehen.
Irgendwann stockt man bei einem bestimmten Gewicht. Das kennen wir doch: kann man noch so hungern und joggen und trainieren, die Anzeige geht einfach nicht runter! Da griff ich zu einem weiteren Trick: Kohlenhydrate auslassen! Aber ACHTUNG: Wenn man es falsch macht kann dies schwere psychische und pysische Folgen haben! Wer unsicher ist, wenig oder vielleicht zu viel disziplin hat kann einiges falsch machen. Bitte lieber deinen Hausarzt um Rat.
Ich beschreibe hier wie ich es gemacht habe. Ich habe ganz einfach alles was mit Kartoffeln, Brot und Nudeln/ Pasta zu tun hat aus meinem Manüplan gestrichen. Im vorherigen Post hatte ich beschrieben wie mein Essensplan vor meiner Diät aussah. Ich beschreibe nun wie es nach den ersten verlorenen 5kg war.
Morgens ass ich nichts, trank ein Glas (2dl) Milch (1,5% Fett).
Mittags entweder Blumenkohl, 3 Eier, ein Schälchen Reis oder Hünchenfilet ohne Marinade.
Abends ass ich praktisch nichts und wenn dann Eier oder ein bisschen Reis.
Natürlich trank ich nur Wasser dazu, und zwar möglichst viel (4 bis 5 Liter täglich)
Joggen, Laufen, Walken, Hanteln und Biegehanteln waren eine grosse Hilfe dazu! Denn so konnte ich die übrigen Kohlenhydrate optimal aus meinem Körper brennen.
Hier noch ein Trick den ich anwendete: wenn ich abends nichts ass trank ich ein paar Bierchen um einen Heisshunger zu provozieren und ging danach praktisch sofort ins Bettum nicht der Essensverführung zu verfallen.
Mein Gewicht ging innerhalb eines halben Jahres von 120kg runter auf 101kg!
Rezepte und Essensplan werde ich in einem anderen Post posten.
Irgendwann stockt man bei einem bestimmten Gewicht. Das kennen wir doch: kann man noch so hungern und joggen und trainieren, die Anzeige geht einfach nicht runter! Da griff ich zu einem weiteren Trick: Kohlenhydrate auslassen! Aber ACHTUNG: Wenn man es falsch macht kann dies schwere psychische und pysische Folgen haben! Wer unsicher ist, wenig oder vielleicht zu viel disziplin hat kann einiges falsch machen. Bitte lieber deinen Hausarzt um Rat.
Ich beschreibe hier wie ich es gemacht habe. Ich habe ganz einfach alles was mit Kartoffeln, Brot und Nudeln/ Pasta zu tun hat aus meinem Manüplan gestrichen. Im vorherigen Post hatte ich beschrieben wie mein Essensplan vor meiner Diät aussah. Ich beschreibe nun wie es nach den ersten verlorenen 5kg war.
Morgens ass ich nichts, trank ein Glas (2dl) Milch (1,5% Fett).
Mittags entweder Blumenkohl, 3 Eier, ein Schälchen Reis oder Hünchenfilet ohne Marinade.
Abends ass ich praktisch nichts und wenn dann Eier oder ein bisschen Reis.
Natürlich trank ich nur Wasser dazu, und zwar möglichst viel (4 bis 5 Liter täglich)
Joggen, Laufen, Walken, Hanteln und Biegehanteln waren eine grosse Hilfe dazu! Denn so konnte ich die übrigen Kohlenhydrate optimal aus meinem Körper brennen.
Hier noch ein Trick den ich anwendete: wenn ich abends nichts ass trank ich ein paar Bierchen um einen Heisshunger zu provozieren und ging danach praktisch sofort ins Bettum nicht der Essensverführung zu verfallen.
Mein Gewicht ging innerhalb eines halben Jahres von 120kg runter auf 101kg!
Rezepte und Essensplan werde ich in einem anderen Post posten.
Meilenstein I - Abnehmen (persönliche Erfahrung)
Vorwort:...ist es nicht ironisch? Bergaufgehen ist nicht nur anstrengender, sondern auch zeitintensiver. Wieso sollte man also bergauf gehen (und das noch freiwillig)? Nun, jeder von uns trägt die Antwort in sich drin.
Ok, schluss mit Philosophie und kommen wir zur Sache. Selbst meine Freunde und Bekannte sehen wie es mir immer besser und besser geht und die Frage die mir oft gestellt wird ist: "Wie gehst du vor?".
Gesund wird man nicht von heute auf morgen. Selbst kleine Hautverletzungen oder eine Grippe braucht mindestens 3 bis 4 Tagen um zum heilen. Aber eine Entscheidung, die fällt man von einer Sekunde auf die andere!
Mir gings echt nicht gut. Ich konnte mich einfach nicht dran gewöhnen jeden Morgen mit dem beklemmenden Gefühl in der Brust aufzuwachen um dann so in meinem Zimmer vor dem PC zu verfaulen. Ich habe vielmals versucht einfach drauf los aus dem Haus zu gehen und einen Spaziergang zu machen oder ins Einkaufszentrum zu gehen, aber es ging einfach nicht. Ich machte mich nur selbst fertig und demotivierte mich nur noch mehr somit.
Man muss es sich selbst bewusst machen dass man eine Veränderung machen muss und auch will. Ohne Willen gehts nicht, glaubt mir! Und klar wirst Du dir sagen: "Ja klar will man das, wer will nicht gesund sein??"... Will man dies auch wirklich? Im Unterbewusstsein geniesst man die "Krankheit", es ist so, auch wenn es pervers tönt! Es hat komplexe psychologische Gründe dafür, die ich jetzt nicht weiter vertiefen will, aber wenn Du dann mal so weit genesen bist wie ich (oder vielleicht bist Du es schon und verstehst was ich meine), wirst Du schon sehen, zurück denken und selbst rügen...
Ich musste irgendwo anfangen mit der Veränderung! ich war fest entschlossen, der Wille stark! Eines Tages stand ich nackt vor dem Spiegel, und bevor jemand da noch auf komische Gedanken kommt: Ich wollte duschen! Ich starrte in den Spiegel und sah mich von Kopf bis Fuss an. Panikattacken und Angststörungen (kurz: PA + AS) kann man weder sehen noch berühren. Wie kann ich etwas verändern wenn ich es nicht sehen und anfassen kann? Mein Körper! Mein Körper kann ich berühren und sehen! Und wie! stolze 120kg brachte ich auf die Waage. Der ganze Stress trug ich an und in mir. Ich gab meine Hobbies auf, ich gab den Sport auf, ich gab mich selbst auf. So entschloss ich mitte 2010 abzunehmen. Radikal. Von heute auf morgen...
So sah mein Essensplan vor der Diät aus:
Morgens 3 bis 4 Brotscheiben entweder mit Butter und Marmelade oder mit Nutella bestrichen, 1 Liter Vollmilch, diverse Keckse.
Mittags gabs entweder überdimensionierte Pasta-/ Nudelngerichte mit extra Sosse die meistens mit Süssgetränke runtergespühlt wurden oder Fertiggerichte, Pizza, Fastfood, Sandwiches mit extra Fleisch die immernoch alle mit Süssgetränke wie Pepsi, Coca Cola oder Eis Tee runtergespühlt wurden.
Dessert gabs natürlich auch, Vanille-/ Schokoeis, dazu eine Tafel Schweizer Schokolade und je nach Verfügbarkeit Kuchen dazu.
Am Tag verteilt gabs natürlich Chips zum naschen, Schockoküsschen und weitere Süssigkeiten.
Abends wurde dann mit Bier so richtig die Sorgen und Problemen weggesoffen, überfüllte Sandwiches, Pizza und Kartoffelchips gehörten natürlich dazu!
Dass ich arbeitslos war machte es nur noch schlimmer. Leider nahm nebst dem Alkoholkonsum auch mein Nikotinkonsum drastisch zu. Ein Päckchen Marlboro Light (20 Zigaretten) ging locker an einem Nachmittag bereits in Rauch auf.
Da Musik in meinem Leben eine sehr grosse Rolle spielt, fand ich auch in gewissen Lieder Kraft, so dass ich einzelne Lieder vermehrt hörte, so dass sie fast zu meine persönliche Motivationshymnen wurden. 2 Lieder ganz besonders:
und "Stuck in the moment" von U2 (Link YouTube) http://youtu.be/emFUtuotHL4
Das zweite Lied hörte ich vorallem wenns mir ganz mies ging und ich kurz vor dem Aufgeben war.
Wie ich am erzählen war, ich hatte beschlossen abzunehmen und fing an mich im Internet zu erkundigen, so stiess ich auf verschiedene Homepages und YouTubler die Ihre Erfahrungen in Videoform schilderten. Ich entschloss mich langsam ranzutasten und fing an von Süssgetränken auf Mineralwasser umzusteigen, Die Kartoffelchips wurden auf ein Minum reduziert von ca eine Handvoll am Tag (wenn überhaupt) und das Essen wurde auch auf kleinere Mengen geschrumpft.
...to be continued
Ok, schluss mit Philosophie und kommen wir zur Sache. Selbst meine Freunde und Bekannte sehen wie es mir immer besser und besser geht und die Frage die mir oft gestellt wird ist: "Wie gehst du vor?".
Gesund wird man nicht von heute auf morgen. Selbst kleine Hautverletzungen oder eine Grippe braucht mindestens 3 bis 4 Tagen um zum heilen. Aber eine Entscheidung, die fällt man von einer Sekunde auf die andere!
Mir gings echt nicht gut. Ich konnte mich einfach nicht dran gewöhnen jeden Morgen mit dem beklemmenden Gefühl in der Brust aufzuwachen um dann so in meinem Zimmer vor dem PC zu verfaulen. Ich habe vielmals versucht einfach drauf los aus dem Haus zu gehen und einen Spaziergang zu machen oder ins Einkaufszentrum zu gehen, aber es ging einfach nicht. Ich machte mich nur selbst fertig und demotivierte mich nur noch mehr somit.
Man muss es sich selbst bewusst machen dass man eine Veränderung machen muss und auch will. Ohne Willen gehts nicht, glaubt mir! Und klar wirst Du dir sagen: "Ja klar will man das, wer will nicht gesund sein??"... Will man dies auch wirklich? Im Unterbewusstsein geniesst man die "Krankheit", es ist so, auch wenn es pervers tönt! Es hat komplexe psychologische Gründe dafür, die ich jetzt nicht weiter vertiefen will, aber wenn Du dann mal so weit genesen bist wie ich (oder vielleicht bist Du es schon und verstehst was ich meine), wirst Du schon sehen, zurück denken und selbst rügen...
Ich musste irgendwo anfangen mit der Veränderung! ich war fest entschlossen, der Wille stark! Eines Tages stand ich nackt vor dem Spiegel, und bevor jemand da noch auf komische Gedanken kommt: Ich wollte duschen! Ich starrte in den Spiegel und sah mich von Kopf bis Fuss an. Panikattacken und Angststörungen (kurz: PA + AS) kann man weder sehen noch berühren. Wie kann ich etwas verändern wenn ich es nicht sehen und anfassen kann? Mein Körper! Mein Körper kann ich berühren und sehen! Und wie! stolze 120kg brachte ich auf die Waage. Der ganze Stress trug ich an und in mir. Ich gab meine Hobbies auf, ich gab den Sport auf, ich gab mich selbst auf. So entschloss ich mitte 2010 abzunehmen. Radikal. Von heute auf morgen...
So sah mein Essensplan vor der Diät aus:
Morgens 3 bis 4 Brotscheiben entweder mit Butter und Marmelade oder mit Nutella bestrichen, 1 Liter Vollmilch, diverse Keckse.
Mittags gabs entweder überdimensionierte Pasta-/ Nudelngerichte mit extra Sosse die meistens mit Süssgetränke runtergespühlt wurden oder Fertiggerichte, Pizza, Fastfood, Sandwiches mit extra Fleisch die immernoch alle mit Süssgetränke wie Pepsi, Coca Cola oder Eis Tee runtergespühlt wurden.
Dessert gabs natürlich auch, Vanille-/ Schokoeis, dazu eine Tafel Schweizer Schokolade und je nach Verfügbarkeit Kuchen dazu.
Am Tag verteilt gabs natürlich Chips zum naschen, Schockoküsschen und weitere Süssigkeiten.
Abends wurde dann mit Bier so richtig die Sorgen und Problemen weggesoffen, überfüllte Sandwiches, Pizza und Kartoffelchips gehörten natürlich dazu!
Dass ich arbeitslos war machte es nur noch schlimmer. Leider nahm nebst dem Alkoholkonsum auch mein Nikotinkonsum drastisch zu. Ein Päckchen Marlboro Light (20 Zigaretten) ging locker an einem Nachmittag bereits in Rauch auf.
Da Musik in meinem Leben eine sehr grosse Rolle spielt, fand ich auch in gewissen Lieder Kraft, so dass ich einzelne Lieder vermehrt hörte, so dass sie fast zu meine persönliche Motivationshymnen wurden. 2 Lieder ganz besonders:
und "Stuck in the moment" von U2 (Link YouTube) http://youtu.be/emFUtuotHL4
Das zweite Lied hörte ich vorallem wenns mir ganz mies ging und ich kurz vor dem Aufgeben war.
Wie ich am erzählen war, ich hatte beschlossen abzunehmen und fing an mich im Internet zu erkundigen, so stiess ich auf verschiedene Homepages und YouTubler die Ihre Erfahrungen in Videoform schilderten. Ich entschloss mich langsam ranzutasten und fing an von Süssgetränken auf Mineralwasser umzusteigen, Die Kartoffelchips wurden auf ein Minum reduziert von ca eine Handvoll am Tag (wenn überhaupt) und das Essen wurde auch auf kleinere Mengen geschrumpft.
...to be continued
Freitag, 28. Oktober 2011
Lange her...
...ja sogar verdammt lange her seit meinem letzten Eintrag. Hat sich was verändert? Jein! sagen wirs mal so: Ich lebe ja noch, also kanns nicht schlimmer gekommen sein als es schon ist ;)
Als einer der unter Panikattacken und Angststörungen leidet müsste man annehmen dass man nicht wirklich viele Fortschritte gemacht hat, richtig? FALSCH. Ich hab mich getraut eine 180km lange Strecke zu machen! ...oder waren es 190km?? Naja, spielt absolut keine Rolle, aufjedenfall: was zählt ist dass ich eine verdammt lange (ja für einen PA-Leidender ist's eine lange Strecke!) Strecke gefahren bin. Ich bin zum 2ten Mal in meinem Leben zum Europapark gecruist! :) HURRAAAA! Ich war nicht alleine, muss ich gestehen, aber alleine würde es auch keinen Spass machen, oder? Und muss zugeben, es machte richtig spass! JA! und für einige Stunden war sogar die Angst weg! Eins muss ich aber noch loswerden (als Mann, Autonarr und BMW Fahrer): Ich liebe dich DEUTSCHLAND! ...ok ok... soll ich konkret werden? Ich liebe dich Deutsche AUTOBAHN! (und wer sich jetzt noch WARUM fragt, der hat einfach keine Ahnung von NIX!) ;)
Was war sonst noch los? Ausser dem EU-Park war noch meine allerbeste Freundin, die auch zufällig meine Verlobte ist, bei mir zu besuch. Leider wohnt sie nicht hier in der Schweiz, obwohl sie hier gebren und aufgewachsen ist. Schatz, falls Du das liest: Danke für alles, vorallem für deine Liebe die mir soviel Kraft und ausdauer gibt. Du bist mein Ziel. Der Kampf mit den PA mein Weg. TI AMO!
...to be continued
Als einer der unter Panikattacken und Angststörungen leidet müsste man annehmen dass man nicht wirklich viele Fortschritte gemacht hat, richtig? FALSCH. Ich hab mich getraut eine 180km lange Strecke zu machen! ...oder waren es 190km?? Naja, spielt absolut keine Rolle, aufjedenfall: was zählt ist dass ich eine verdammt lange (ja für einen PA-Leidender ist's eine lange Strecke!) Strecke gefahren bin. Ich bin zum 2ten Mal in meinem Leben zum Europapark gecruist! :) HURRAAAA! Ich war nicht alleine, muss ich gestehen, aber alleine würde es auch keinen Spass machen, oder? Und muss zugeben, es machte richtig spass! JA! und für einige Stunden war sogar die Angst weg! Eins muss ich aber noch loswerden (als Mann, Autonarr und BMW Fahrer): Ich liebe dich DEUTSCHLAND! ...ok ok... soll ich konkret werden? Ich liebe dich Deutsche AUTOBAHN! (und wer sich jetzt noch WARUM fragt, der hat einfach keine Ahnung von NIX!) ;)
Was war sonst noch los? Ausser dem EU-Park war noch meine allerbeste Freundin, die auch zufällig meine Verlobte ist, bei mir zu besuch. Leider wohnt sie nicht hier in der Schweiz, obwohl sie hier gebren und aufgewachsen ist. Schatz, falls Du das liest: Danke für alles, vorallem für deine Liebe die mir soviel Kraft und ausdauer gibt. Du bist mein Ziel. Der Kampf mit den PA mein Weg. TI AMO!
...to be continued
Dienstag, 6. September 2011
Was tun? (1)
So siehts aus: Du leidest an AS und PA. Dich gross zu bewegen fällt dir schwer. Schon beim Gedanken Einkaufen gehen kribbelts im Bauch. Arbeiten gehst du nur widerwillig oder sogar bereits nicht mehr. Du hast extrem abgenommen oder (wie in den meisten Fällen - auch der Psychopharmaka wegen) du bist zu Fett geworden. Autofahren wird zur Qual, Ausflüge werden unterlassen und Kontakte werden nicht mehr gepflegt und teils abgebrochen. Was nun??
Die folgende Schritte die nun folgen können entweder als Anleitung umgesetzt werden, oder als Tipps verstanden werden.
Schritt 1 / Tipp 1: TIME OUT!
![]() |
| Fuscht beim Chillen |
Egal wie weit dass deine AS und PA ist oder wie lange dass du sie schon in dir trägst: Zieh die Notbremse und zieh sie so stark wie möglich an! Man muss schliesslich ein ganzer Zug voller Personen, Koffer, Sorgen, Problemen und Sorgen anhalten! Du wirst den Ruck spüren, du wirst spüren wie alles weiter will doch die Räder sind blockiert und langsam aber sicher kommt alles zum Stehen! Die Bremszeit werden wir aber nicht in Sekunden sondern in Tage rechnen. Keine Angst: zwar braucht ein richtiger Zug ungefähr 20 bis 30 Sekunden bis zum Stillstand bei einer Vollbremsung, unser virtueller Zug braucht lediglich drei bis vier Tage dazu! Sei dir bewusst dass du dir die Auszeit nimmst. Dass du schon seit mehreren Tagen, Wochen oder Monaten zu Hause rumhängst gilt nicht.
Es hat ein Grund warum man die Auszeit planen muss. Viele AS und PA-Leidende empfinden Stresssituationen besonders qualvoll und unausstehlich. Etwas zu Planen und Organisieren braucht viel Verantwortung und Durchhaltevermögen, vorallem dann bei der Umsetzung. Man muss sich auch bewusst machen dass man jetzt einen Startpunkt setzt, und jede weitere Markierung die wir auf unserem Weg platzieren ist ein Meilenstein bei aussergewöhnliche Ereignisse!
Was soll man planen?
![]() |
| Was soll Fuscht tun? |
Einfach so drauf "chillen" wäre sinnlos, das ist klar, der erste Tag sollte aber trotzdem ziemlich gedankenlos verbracht werden. Für einmal lassen wir unsere Sorgen hinter uns und organisieren uns einen gemütlichen Tag zuhause. DVD schauen, Musik hören, heisses Bad nehmen, kochen, backen oder einfach nur im Bett relaxen, das sind alles mögliche Tätigkeiten. Solltest Du keine Mühe haben nach draussen zu gehen, dann tu es! Ein Spaziergang ganz entspannt kann nur gut tun, egal ob bei Regen, Sonnenschein oder Schnee. Man hat also die Wahl der Qual. Wichtig zu erwähnen ist dass man nach Möglichkeit abwechslung rein bringt. Nicht nur der Langeweile wegen, sondern auch um wirklich abgelenkt zu sein. Jeder AS und PA-Leidender kennt das: Man schaut gerade eine DVD, aber so richtig konzentrieren geht nicht. Das Herz klopft, die Sorgen steigen immer mehr, bis man schliesslich wieder eine PA erleidet. Dies gilt nicht nur für die DVD, so ergeht es jedem PA-Leidender der während eine längere Zeit der gleichen Tätigkeit nachgeht. Darum: immerwieder eine Pause einlegen, kurz hin und her laufen, etwas trinken oder essen oder auch kurz hinlegen kann dabei einiges wieder gut machen. Sollte es dennoch dazu kommen und eine PA ergreift dich, dann lasse es einfach geschehen! Einfacher gesagt als getan sagst Du? JA! Sicher! Aber... was willst Du tun? Bekämpfen? Wie? Seien wir doch ehrlich, spätenstens nach der zehnten PA solltest Du jetzt wissen dass dir nichts passieren kann! Dein Körper hält das ziemlich gut durch. Ich weiss dein Instinkt sagt da was anderes, aber Instinkte können noch vieles sagen, zu 99% liegen sie sowieso falsch, da der Mensch stattdessen ein Grosshirn entwickelt hat (offen gesagt).
![]() |
| ...Oops... |
Montag, 5. September 2011
Intermezzo
Ich möchte jetzt hier kurz erwähnen dass bei den Tipps die ich hier poste es sich um Erfahrungen handelt die in erster Linie von mir vorerlebt wurden. Auf der "Angstkala" die ich im vorherigen Post erklärt habe befinde ich mich seit gut sechs Monaten auf Stufe 4. Davor schwenkte ich zwischen Stufe 6 und 4. Obwohl es mir inzwischen wieder mehr oder weniger gut geht, bin ich doch noch nicht 100% "geheilt". Aber auch ich hab gelernt alles ein bisschen mehr "easy" zu nehmen!
Jetzt werden wir konkret!
AS = Angststörung / PA = Panikattacken
Schwierig anzufangen. Nicht jede AS ist gleich. Man kann sie leider nicht "verallgemeinisieren" und pauschale Tipps geben. Viel mehr können wir uns die PA und AS wie ein Kuchenrezept vorstellen. Man gibt die Zutaten für 4 Personen an, wer weniger Kuchen will rechnet die Dosierung runter, wer mehr will rechnet sie hoch... Simpel, nicht? Also, dass wir uns unter Kuchenzustatendosierungen nichts vorstellen können ist klar! ...ausser vielleicht übergewichtige Leute - komischerweise wenn es um Essen geht haben wir Leckermäulchen eine perfekt ausgeprägte Fantasie! :)
Schwierig anzufangen. Nicht jede AS ist gleich. Man kann sie leider nicht "verallgemeinisieren" und pauschale Tipps geben. Viel mehr können wir uns die PA und AS wie ein Kuchenrezept vorstellen. Man gibt die Zutaten für 4 Personen an, wer weniger Kuchen will rechnet die Dosierung runter, wer mehr will rechnet sie hoch... Simpel, nicht? Also, dass wir uns unter Kuchenzustatendosierungen nichts vorstellen können ist klar! ...ausser vielleicht übergewichtige Leute - komischerweise wenn es um Essen geht haben wir Leckermäulchen eine perfekt ausgeprägte Fantasie! :)
Stellen wir uns einfach eine Messskala die von 1 bis 10 reicht vor, soviel Fantasie sollte glaube ich jeder Mensch mit einem IQ von über "1" haben...
Wir beginnen damit uns selbst einzustufen. Somit haben wir eine konkrete Vorstellung von wo wir selbst in etwa liegen. Also, von 1 bis 10, wobei 1 für "keine AS und PA" und 10 für "totale Panik" steht, wo genau befinde ich mich? Wie sollte man am besten "messen"? Wichtig ist nicht wie sich die erste AS und PA anfühlte, sondern man sollte sich fragen wie es einem in den letzten vier Monaten erging. Eins ist klar, man erlebt Höhen und Tiefen, daher sollte man sich einen durchschnittlichen Wert ermitteln. Sollte man dabei immernoch nicht sicher sein wie man sich einschätzen soll, gibt es eine einfache Methode: Stell dir vor Du müsstest Morgen früh alleine in einer Stadt fliegen die zwei Flugstunden von dir entfernt ist, um an einer Vorlesung über AS und PA teilzunehmen. Wenn Du jetzt bereits beim Lesen weiche Knien und eine PA gekriegt hast, dann liegt die Messlatte sicherlich über die 7, solltest Du glauben dass Du es auch wenn mit bedenken schaffen könntest (wenn dich jemand begleiten würde würdest Du dich sicherer fühlen) dann liegt die Messlatte zwischen 4 und 6. Hingegen wenn Du das Gefühl hast zwei Stunden seien zu wenig und Du könntest sogar eine Weltumrundung alleine schaffen, dann frage ich wie sehr dir langweilig war, dass Du bis hierhin gelesen hast, da Du gesund bist (Quatsch, wirst schon deine Gründe haben)! :)
Meiner Meinung nach ist eine solche Skala wegweisend für eine raschere Genesung, denn anhand dieser Skala kann man die Angst später mit ein bisschen Training koordinieren, aber dazu später. Die Skala die gleich folgen wird gilt eigentlich für jedes Lebewesen.
Achtung Philosophie! Jedes Lebewesen ist als leere Hülle zu betrachten und speziell wir Menschen sind prinzipiell alle gleich: egal ob Schwarz, Weiss, Braun, Gelb, Rot, Grün (bei diesem würde ich trotzdem vorsichtshalber ein Arztbesuch empfehlen) oder Blau (dieser kann den Arztbesuch überspringen und gleich den Priester rufen). Kultur, Religion, Charakter, Umfeld, Freunde und Illuminati bestimmen dann, mit was die Leere Hülle gestopft wird. Philosophie Ende!
Hier die Angstskala.
Der "gesunde" Mensch bewegt sich zwischen 3 und 4.
Meiner Meinung nach ist eine solche Skala wegweisend für eine raschere Genesung, denn anhand dieser Skala kann man die Angst später mit ein bisschen Training koordinieren, aber dazu später. Die Skala die gleich folgen wird gilt eigentlich für jedes Lebewesen.
Achtung Philosophie! Jedes Lebewesen ist als leere Hülle zu betrachten und speziell wir Menschen sind prinzipiell alle gleich: egal ob Schwarz, Weiss, Braun, Gelb, Rot, Grün (bei diesem würde ich trotzdem vorsichtshalber ein Arztbesuch empfehlen) oder Blau (dieser kann den Arztbesuch überspringen und gleich den Priester rufen). Kultur, Religion, Charakter, Umfeld, Freunde und Illuminati bestimmen dann, mit was die Leere Hülle gestopft wird. Philosophie Ende!
Hier die Angstskala.
Der "gesunde" Mensch bewegt sich zwischen 3 und 4.
1 = AS und PA-Frei - mögliche Gedaken: -------------------- (*)
--- 2
--- 3
--- 4
5 = Mulmiges Gefühl - mögliche Gedanken: ich muss vorsichtig sein. (**)
--- 6
--- 7
--- 8
--- 9
--- 9
10 = Totale Panik - mögliche Gedanken: ich werde sterben! (***)
Mögliche Situationen:
* Beim 1 ist es so dass man sich überhaupt keine Gedanken macht, man ist vollkommen Sorgen- und Gedankenfrei. Wer sich hier einschätzt muss sich jedoch fragen (oder Gedanken machen) ob er überhaupt noch irgendwelche Hirnaktivität besitzt und nicht vielleicht bereits schon tot ist. Offen gesagt: Es gelingt sehr wenigen Menschen Weltweit eine solche Transzendenz. Jahre lange Übung im Umgang mit Philosophie und Meditationslehre sind einige Voraussetzungen. Durch Yoga, autogenes Training, Entspannung, Massage, usw, kann man solche Zustände erreichen. Sich also hier als AS und PA-Leidender zum Ziel setzen ist nicht verkehrt, aber äusserst unrealistisch und für den Anfang ziemlich kontraproduktiv, da der Druck zu gross ist.
** Wenn man eine 5 als Selbsteinschätzung ermittelt ist man eigentlich so ziemlich gut dran. Es ist knapp dem drüber was einen "Normalen" Menschen ausmacht. Da muss man eigentlich an sich nur dran feilen, denn mit der 5 ist man ständig auf Bereitschaft falls etwas passieren sollte. Alle Sinne funktionieren zu ungefähr 100%. Die Anspannung die hier entsteht entspricht der, welche einer autofahrende Person fühlt die auf einer dicht befahrene Autobahn 120kmh am Fahren ist.
*** Eine 10 ist nicht so gut. Die Angst ist gross. Tausende von Gedanken die im Kopf schwirren aber keinen einzigen den man richtig fokussieren kann. Man kann nicht einmal richtig definieren wovor man sich fürchtet, der Körper spielt verrückt, Adrenalin strömt nur noch durch die Arterien und man hat das Gefühl man müsse gleich sterben. Man verliert langsam die Kontrolle über sich selbst und das Hirn reagiert instinktiv. In manchen fällen kann es zu Ohnmachtsanfällen kommen. Ohnmachtsanfälle in diesem Fall sind im Prinzip wie Sicherungschalter die den Körper und Hirn vor dem Überhitzen schützt. Die Sinne laufen auf hochtouren, eine genaue Ermittlung ist gar nicht mehr möglich, da sie erst wieder "kalibriert" werden müssen. Dafür muss sich erst der Körper von der Spannung entladen die er aufgebaut hat. Dieser Zustand kommt im Normalfall dann vor wenn die Person die Kontrolle über etwas verliert das unerwartet havariert, oder in einer Situation wo man keinen anderen ausweg sieht als Fluchtartig an Land zu gewinnen.
2 Beispiele - Bsp1: Ein vielfliegender Geschäftsmann fliegt wieder mal fensterplatzsitzend von London nach Los Angeles, als er plötzlich bemerkt dass ein Triebwerk dunkler Rauch hinter sich zieht. Vom sonst Normalzustand 3 der Skala steigt seine Sorge bis auf 7. Als das Flugzeug drastisch auch noch an höhe verliert steigt seine Empfindung auf die Alarmstufe 10. Er weiss er kann nirgends flüchten.
Bsp 2: Ein Amateurbergsteiger besteigt an einem verschneiten Januartag in den Schweizer Alpen eine steile Bergwand 3000m ü.M.. Die zu besteigende Bergwand ist eine 80 Meter hohe brüchige Felswand. Als der möchtegern Bergbezwinger die ersten fünf Meter klettert, merkt er dass von oben immer mehr Kies und schnee runterfällt. Die Anspannung von 4 baut sich langsam auf 6 auf. Als dann immer mehr Steinen und Schnee runterfällt beschliesst er sich vorsichtshalber runter zu seilen. Als er den Boden wieder berührt fällt plötzlich eine grössere Menge Kies, Steine und Schneemasse runter und es droht einen heftigen Bergrutsch. Die Anspannung klettert im nu auf der Skala hoch auf 10.
Auch wenn diese soeben genannten Beispiele eher krasser Natur waren, ist die Anspannung die der Geschäftsmann, der Bergbesteiger und ein AS und PA-Leidender erleben genau die gleiche! Bei allen drei schlagen die Alarmglocken und bei allen drei denkt sich das Gehirn eins: Ich werde sterben!
Denk daran, einen solchen Dauerzustand von 10 ist rein medizinisch gesehen nicht möglich! Was möglich ist, ist durch die Stressbelastung welche man immer wieder ausgesetzt wird, dass das Herz Rhythmusstörungen entwickelt.
Sonntag, 4. September 2011
...don't give up!
Egal wie es kommt... Nie aufgeben!
Wenn man fällt, kann man wieder aufstehen!
Wenn jemand dir die Hand ausstreckt, nimm sie an!
Ich hatte gestern eine schlechte Erfahrung gemacht. Dies wird mich nicht runterkriegen und ich werde es nochmals versuchen! Was habe ich zu verlieren?
Wenn es sowieso soweit gekommen ist dass ich den Tod nicht mehr fürchte, soll ich also etwa Angst haben zu sterben?
Wusstest du dass die Sorge nummer 1 aller AS und PA Patienten der Tod durch Herzinfarkt ist?
Merk dir: Mal angenommen deine Zeit ist gekommen und du sollst durch einen Herzinfarkt sterben, dann wirst du so oder so sterben, ob zu Hause, im Auto, im Büro, Im Einkaufszentrum oder sitzend auf der Toilette... Spätestens einen Bruchteil der Sekunde bevor du für immer deine Augen schliesst wirst es bereuen dass du es nicht wenigstens versucht hast!
Es hat zwar nichts direkt mit AS und/oder PA direkt was zu tun, ist aber dennoch ein sehr schönes Lied!
Wenn man fällt, kann man wieder aufstehen!
Wenn jemand dir die Hand ausstreckt, nimm sie an!
Ich hatte gestern eine schlechte Erfahrung gemacht. Dies wird mich nicht runterkriegen und ich werde es nochmals versuchen! Was habe ich zu verlieren?
Wenn es sowieso soweit gekommen ist dass ich den Tod nicht mehr fürchte, soll ich also etwa Angst haben zu sterben?
Wusstest du dass die Sorge nummer 1 aller AS und PA Patienten der Tod durch Herzinfarkt ist?
Merk dir: Mal angenommen deine Zeit ist gekommen und du sollst durch einen Herzinfarkt sterben, dann wirst du so oder so sterben, ob zu Hause, im Auto, im Büro, Im Einkaufszentrum oder sitzend auf der Toilette... Spätestens einen Bruchteil der Sekunde bevor du für immer deine Augen schliesst wirst es bereuen dass du es nicht wenigstens versucht hast!
Es hat zwar nichts direkt mit AS und/oder PA direkt was zu tun, ist aber dennoch ein sehr schönes Lied!
Zwischenbericht - Nach langer Zeit trifft man sich also wieder, PA...
PA = Panikattacke / AS = Angststörung)
Nicht dass ich gestern Abend weiss Gott wie und was gefeiert hätte, aber heute morgen wachte ich ziemlich verkatert und mit Nackenschmerzen auf. Habe ziemlich schlecht geschlafen und schlecht geträumt dazu! Kann nicht sagen warum, kann aber nun mal passieren. Sicher ist dass es ein komisches Gefühl hinterliess. Nach dem "Gedankensammeln" im Bett hiess es dass wir über die Grenze zum grossen Kanton für den Einkauf gehen, Euro-sei-dank! ;) Da ich Deutschland für seine Produkte, Leute, Landschaft und Fleiss liebe, war ich sofort dabei! Ich war bereits schon ein paar Male über die Grenze um einzukaufen trotz PA und AS und bemerkte wie durch diese Konfrontation (Konfrontationstherapie) die AS nachliess. Klar können Überbleibsel sich bemerkbar machen, aber meistens sind diese im nu vom Verstand weggefegt.
Heute hätte ich aber fast wieder so einen herben Rückschlag erlitten, dass es mir (fast) mein Selbstvertrauen gekostet hätte. Auf dem Plan standen 3 verschiedene Läden: Lidl, Rewe und Aldi. Bei der Hinreise bemerkte ich ein komisches Gefühl in der Herzgegend.
Ich hab ein gesundes Herz, aber wie auch ein neuer, gewarteter Motor hie und da eine Fehlzündung haben kann, kann auch mein Herz hie und da einen Fehlschlag erleben.
Wollte mir nichts verderben lassen und fuhr weiter. Einmal bei Lidl angekommen gings dann wieder problemlos weiter. Wir machten unsere Runden durch die Gestelle und Gängen und ich war mehr oder weniger wieder fit. Weiter gings dann zu Rewe, mein Lieblingsgeschäft over the border. Kleiner Abstecher in der Bierabteilung, etwas grösserer Abstecher in der Wurstabteilung und ich war bereit zur Rückfahrt. An der Kasse verspürte ich aber wieder ein seltsames Gefühl. Mein Herzschlag wurde schneller und ich spürte wie ein Druck in der Brust. PA? Herzprobleme? Blutdruck? Es ist ziemlich blöd wenn man eigentlich keine eigentliche PA's während lange lange Zeit hatte und plötzlich macht sich so etwas bemerkbar. Man kann sich einfach nicht drauf einstellen was es genau ist. Ich versuchte mich wieder einzufangen und liess es vorerst vorbeiziehen, so wie ich es mir angelernt hatte. Mir gings besser, aber nicht wirklich gut. Wenige Minuten später waren wir beim Wagen und packten alles vom Einkaufswagen in die Tüten. Von da aus gings zum 100 Metern entfernten Aldi. Beim Parkieren merkte ich wie mies dass es mir eigentlich ging: plötzlicher Schweissausbruch, Herzrasen, Atemnot, Schwindelanfall und ein Druck - fast ein Stechen in der Herzgegend. Leider kann es für alle Symptome mehrere Erklärungen geben, nur - welche wäre dann die Richtige? Ich stieg aus dem Wagen und lief in den Laden. Es ging wenige Minuten als ich plötzlich einen Blutdruckabfall bemerkte. Mein Herz begann erneut fest zu pochen um schliesslich zu rasen. Meine Hände wurden Taub, meine Beine zittrig. Ich weiss nicht was mit mir kurz davor geschah, aber ich wusste dass ich eine plötzliche PA hatte! VERDAMMT! ...Meine Mutter begleitete mich freundlicherweise zum Wagen. Die PA liess mich wieder los, ich kriegte mich schnell wieder ein, aber die Angst kreiste in mir wie ein Geier um sein Opfer, wartend auf den Augenblick, auf die kleine Unachtsamkeit. Was (zum Geier) ist los??! Warum?! Warum wieder!? Die Sorgen waren da, aber diesmal nicht der PA und AS zugewendet, sondern den Vorsymptomen. Bin ich etwa kurz vor einem Herzinfarkt?? Gedanken, Gedanken, GeDaNkEn... Ge-dan-ken...geDANKen...GEdankengedankengedanken.... schliesslich waren wir zu Hause angekommen. Komisch, ich fühlte mich immernoch nicht gut. gutes Zeichen! :D
NEH neh Ich spinne nicht! Denn für gewöhnlich wenn man nach Hause kommt als PA und AS-Leidender weiss man: Nah Daheim - alles gut! Aber dem war nicht so! Ich spührte immernoch was. Aber was?? Ich beruhigte mich mal dass die PA sicher auch ein bisschen mich aus dem Ruder geworfen haben aber mir ansonsten nicht mehr richtig K.O. geschlagen haben wie sonst früher mal. Ich habe schliesslich etwas gegessen und getrunken, danach ging es mir wieder besser, auch wenn nicht 100% gut.
Nun sitze ich hier und schreibe am Blog. Hab ein gemütliches Abendmahl gehabt und hab mir so ein paar Gedanken gemacht ohne gleich paranoid zu werden.
Fazit
Seit ich ca 20Kg abgenommen habe und vermehrt joggen gehe fühle ich mein Herz kräftiger schlagen, an manchen Tagen ein bisschen mehr an manchen weniger. Sparmodus ;)
Hatte in der Vornacht ein bisschen eine Stresssituation (privates - sooo viel müsst Ihr jetzt auch nicht wieder wissen über mich hihihi), und hatte deswegen schlecht und wenig geschlafen. Durch ein gezieltes Training mit der Biegehantel kommt es manchmal bei mir vor dass meine Brustmuskeln zucken. Dazu kommt dass ich seit dem Vortag nichts mehr getrunken hatte und an dem Tag wurde es heiss... aber richtig heiss! Dies könnte also auch den Blutdruckabfall und die Schwächezustände erklären. Der Druck auf der Brust kommt vom nächtlichen Choppercruisen vom Vortag. Ich war bei einem zu Hause und zockten ein bisschen im Co-op Modus mit seiner XBox. beim Hinfahren war es heiss, daher hatte ich eine einfache Motorradlederjacke. Beim Zurückfahren könnte ich am Oberkörper evtl zu viel kühle Luft abbekommen haben... Also, daher sag ich mal optimistisch: die PA war für die Katz! Ich liege nun im Bett, schreib an meinem Blog, bin wieder easy drauf und todmüde zugleich. Wollte noch die Alm schauen, aber leider gings nicht da ich mich entschlossen hatte mit meiner Familie draussen auf den Balkon zu dinieren. Die Leute die ich liebe gehen nunmal vor, ausserdem kann ich morgen online die Wiederholung nachgucken. Freue mich dass Manni Ludolf gewonnen hat - mein Favorit! Kuhrreckt! ¦¬)
Ich überlege mir Tipps und Tricks und Erfahrungen zu notieren wie ich 20Kg in ca einem halben Jahrverabschiedet habe... Gehört alles zur Genesung dazu denke ich...
Nicht dass ich gestern Abend weiss Gott wie und was gefeiert hätte, aber heute morgen wachte ich ziemlich verkatert und mit Nackenschmerzen auf. Habe ziemlich schlecht geschlafen und schlecht geträumt dazu! Kann nicht sagen warum, kann aber nun mal passieren. Sicher ist dass es ein komisches Gefühl hinterliess. Nach dem "Gedankensammeln" im Bett hiess es dass wir über die Grenze zum grossen Kanton für den Einkauf gehen, Euro-sei-dank! ;) Da ich Deutschland für seine Produkte, Leute, Landschaft und Fleiss liebe, war ich sofort dabei! Ich war bereits schon ein paar Male über die Grenze um einzukaufen trotz PA und AS und bemerkte wie durch diese Konfrontation (Konfrontationstherapie) die AS nachliess. Klar können Überbleibsel sich bemerkbar machen, aber meistens sind diese im nu vom Verstand weggefegt.
Heute hätte ich aber fast wieder so einen herben Rückschlag erlitten, dass es mir (fast) mein Selbstvertrauen gekostet hätte. Auf dem Plan standen 3 verschiedene Läden: Lidl, Rewe und Aldi. Bei der Hinreise bemerkte ich ein komisches Gefühl in der Herzgegend.
Ich hab ein gesundes Herz, aber wie auch ein neuer, gewarteter Motor hie und da eine Fehlzündung haben kann, kann auch mein Herz hie und da einen Fehlschlag erleben.
Wollte mir nichts verderben lassen und fuhr weiter. Einmal bei Lidl angekommen gings dann wieder problemlos weiter. Wir machten unsere Runden durch die Gestelle und Gängen und ich war mehr oder weniger wieder fit. Weiter gings dann zu Rewe, mein Lieblingsgeschäft over the border. Kleiner Abstecher in der Bierabteilung, etwas grösserer Abstecher in der Wurstabteilung und ich war bereit zur Rückfahrt. An der Kasse verspürte ich aber wieder ein seltsames Gefühl. Mein Herzschlag wurde schneller und ich spürte wie ein Druck in der Brust. PA? Herzprobleme? Blutdruck? Es ist ziemlich blöd wenn man eigentlich keine eigentliche PA's während lange lange Zeit hatte und plötzlich macht sich so etwas bemerkbar. Man kann sich einfach nicht drauf einstellen was es genau ist. Ich versuchte mich wieder einzufangen und liess es vorerst vorbeiziehen, so wie ich es mir angelernt hatte. Mir gings besser, aber nicht wirklich gut. Wenige Minuten später waren wir beim Wagen und packten alles vom Einkaufswagen in die Tüten. Von da aus gings zum 100 Metern entfernten Aldi. Beim Parkieren merkte ich wie mies dass es mir eigentlich ging: plötzlicher Schweissausbruch, Herzrasen, Atemnot, Schwindelanfall und ein Druck - fast ein Stechen in der Herzgegend. Leider kann es für alle Symptome mehrere Erklärungen geben, nur - welche wäre dann die Richtige? Ich stieg aus dem Wagen und lief in den Laden. Es ging wenige Minuten als ich plötzlich einen Blutdruckabfall bemerkte. Mein Herz begann erneut fest zu pochen um schliesslich zu rasen. Meine Hände wurden Taub, meine Beine zittrig. Ich weiss nicht was mit mir kurz davor geschah, aber ich wusste dass ich eine plötzliche PA hatte! VERDAMMT! ...Meine Mutter begleitete mich freundlicherweise zum Wagen. Die PA liess mich wieder los, ich kriegte mich schnell wieder ein, aber die Angst kreiste in mir wie ein Geier um sein Opfer, wartend auf den Augenblick, auf die kleine Unachtsamkeit. Was (zum Geier) ist los??! Warum?! Warum wieder!? Die Sorgen waren da, aber diesmal nicht der PA und AS zugewendet, sondern den Vorsymptomen. Bin ich etwa kurz vor einem Herzinfarkt?? Gedanken, Gedanken, GeDaNkEn... Ge-dan-ken...geDANKen...GEdankengedankengedanken.... schliesslich waren wir zu Hause angekommen. Komisch, ich fühlte mich immernoch nicht gut. gutes Zeichen! :D
NEH neh Ich spinne nicht! Denn für gewöhnlich wenn man nach Hause kommt als PA und AS-Leidender weiss man: Nah Daheim - alles gut! Aber dem war nicht so! Ich spührte immernoch was. Aber was?? Ich beruhigte mich mal dass die PA sicher auch ein bisschen mich aus dem Ruder geworfen haben aber mir ansonsten nicht mehr richtig K.O. geschlagen haben wie sonst früher mal. Ich habe schliesslich etwas gegessen und getrunken, danach ging es mir wieder besser, auch wenn nicht 100% gut.
Nun sitze ich hier und schreibe am Blog. Hab ein gemütliches Abendmahl gehabt und hab mir so ein paar Gedanken gemacht ohne gleich paranoid zu werden.
Fazit
Seit ich ca 20Kg abgenommen habe und vermehrt joggen gehe fühle ich mein Herz kräftiger schlagen, an manchen Tagen ein bisschen mehr an manchen weniger. Sparmodus ;)
Hatte in der Vornacht ein bisschen eine Stresssituation (privates - sooo viel müsst Ihr jetzt auch nicht wieder wissen über mich hihihi), und hatte deswegen schlecht und wenig geschlafen. Durch ein gezieltes Training mit der Biegehantel kommt es manchmal bei mir vor dass meine Brustmuskeln zucken. Dazu kommt dass ich seit dem Vortag nichts mehr getrunken hatte und an dem Tag wurde es heiss... aber richtig heiss! Dies könnte also auch den Blutdruckabfall und die Schwächezustände erklären. Der Druck auf der Brust kommt vom nächtlichen Choppercruisen vom Vortag. Ich war bei einem zu Hause und zockten ein bisschen im Co-op Modus mit seiner XBox. beim Hinfahren war es heiss, daher hatte ich eine einfache Motorradlederjacke. Beim Zurückfahren könnte ich am Oberkörper evtl zu viel kühle Luft abbekommen haben... Also, daher sag ich mal optimistisch: die PA war für die Katz! Ich liege nun im Bett, schreib an meinem Blog, bin wieder easy drauf und todmüde zugleich. Wollte noch die Alm schauen, aber leider gings nicht da ich mich entschlossen hatte mit meiner Familie draussen auf den Balkon zu dinieren. Die Leute die ich liebe gehen nunmal vor, ausserdem kann ich morgen online die Wiederholung nachgucken. Freue mich dass Manni Ludolf gewonnen hat - mein Favorit! Kuhrreckt! ¦¬)
Ich überlege mir Tipps und Tricks und Erfahrungen zu notieren wie ich 20Kg in ca einem halben Jahrverabschiedet habe... Gehört alles zur Genesung dazu denke ich...
Mittwoch, 31. August 2011
Angststörung und PA for Newbies (Neulinge)
Hast Du dich durch meine Geschichte durchgelesen und hast dich vielleicht wieder erkannt? Oder kamen dir die Symptome bekannt vor? Wurde es dir mulmig beim lesen? Jep! Ziemlich sicher hat dich die Angststörung gepackt!
Nun, Angststörung ist ein grosser Begriff. Es beinhaltet alle Ängste die es gibt auf dieser Welt die sporadisch oder chronisch auftreten können.
Die Störung die ich persönlich habe heisst Generalisierte Angststörung und gehört auch zur Gruppe der Angststörungen. Dann gibt es noch die Agoraphobie, Klaustrophobie und die Sozialphobie.
Ich werde hier nicht bis ins Detail gehen was die einzelne Phobien beinhalten. Zu unterst werde ich aber den Link hinzufügen wo man einzelne Phobien nachschlagen kann.
Fangen wir mal mit der Sozialphobie an.
Ausschnitt aus Wikipedia: "Kennzeichnend für die Soziale Phobie ist die Furcht, von anderen beobachtet und negativ bewertet zu werden."
Menschen die generell von klein auf extrem schüchtern waren können früh oder später auf diese Form der Phobie stossen. Die Sozialphobie entsteht und prägt sich immer mehr aus wenn die betroffene Person von sich selber unsicher ist.
Agoraphobie
Auch Platzangst genannt. Bei der Agoraphobie handelt es sich um die Furcht vor (öffentlichen) Räumen, Plätzen oder sogar Strassen. Hierbei empfindet die betroffene Person die Hilfeleistung falls ihr etwas zustossen würde als schwierig oder gar nicht möglich. Panikstörungen begleiten oft die Agoraphobie.
Klaustrophobie
Ist die Angst vor Personen, überwiegenderweise Männer die Klaus heissen. ;)
Auch Raumangst genannt. Klaustrophobie wird oft mit der Agoraphobie verwechselt oder gleichgestellt was nicht korrekt ist. Gewisse Parallelen sind zwar vorhanden, aber die betroffene Person fühlt sich vorallem in engen oder (kleinen) abgeschlossenen Räumen hilflos und ängstlich. Aber auch im Kino, Theater, Zimmer oder Büro können auslöser sein für klaustrophobische Zustände sein wie: Schwindel, Angst, Schweissausbruch, Herzrasen, Benommenheit, ... Panikstörungen begleiten oft die Klaustrophobie.
Generalisierte Angststörung
Auch GAS genannt, kann im Prinzip von allen Phobien etwas beinhalten. Meistens aber ist es ein Angstgefühl welches auf unbestimmte Umgebungsbedingungen zurückzuführen ist, treten also plötzlich auf und ist für den gesunden Menschen nicht nachvollziehbar. Panikstörungen treten oft in Form von Schweissausbrüche, Atemnot, Herzrasen, Schwindelgefühlen, Benommenheit, Derealisation und Depersonalisation, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben, Spannungskopfschmerz, Zittern, usw...
http://de.wikipedia.org/wiki/Generalisierte_Angstst%C3%B6rung
http://de.wikipedia.org/wiki/Phobische_St%C3%B6rung
http://www.psychotherapiepraxis.at/artikel/angst/angstformen.phtml
Nun, Angststörung ist ein grosser Begriff. Es beinhaltet alle Ängste die es gibt auf dieser Welt die sporadisch oder chronisch auftreten können.
Die Störung die ich persönlich habe heisst Generalisierte Angststörung und gehört auch zur Gruppe der Angststörungen. Dann gibt es noch die Agoraphobie, Klaustrophobie und die Sozialphobie.
Ich werde hier nicht bis ins Detail gehen was die einzelne Phobien beinhalten. Zu unterst werde ich aber den Link hinzufügen wo man einzelne Phobien nachschlagen kann.
Fangen wir mal mit der Sozialphobie an.
Ausschnitt aus Wikipedia: "Kennzeichnend für die Soziale Phobie ist die Furcht, von anderen beobachtet und negativ bewertet zu werden."
Menschen die generell von klein auf extrem schüchtern waren können früh oder später auf diese Form der Phobie stossen. Die Sozialphobie entsteht und prägt sich immer mehr aus wenn die betroffene Person von sich selber unsicher ist.
Agoraphobie
Auch Platzangst genannt. Bei der Agoraphobie handelt es sich um die Furcht vor (öffentlichen) Räumen, Plätzen oder sogar Strassen. Hierbei empfindet die betroffene Person die Hilfeleistung falls ihr etwas zustossen würde als schwierig oder gar nicht möglich. Panikstörungen begleiten oft die Agoraphobie.
Klaustrophobie
Ist die Angst vor Personen, überwiegenderweise Männer die Klaus heissen. ;)
Auch Raumangst genannt. Klaustrophobie wird oft mit der Agoraphobie verwechselt oder gleichgestellt was nicht korrekt ist. Gewisse Parallelen sind zwar vorhanden, aber die betroffene Person fühlt sich vorallem in engen oder (kleinen) abgeschlossenen Räumen hilflos und ängstlich. Aber auch im Kino, Theater, Zimmer oder Büro können auslöser sein für klaustrophobische Zustände sein wie: Schwindel, Angst, Schweissausbruch, Herzrasen, Benommenheit, ... Panikstörungen begleiten oft die Klaustrophobie.
Generalisierte Angststörung
Auch GAS genannt, kann im Prinzip von allen Phobien etwas beinhalten. Meistens aber ist es ein Angstgefühl welches auf unbestimmte Umgebungsbedingungen zurückzuführen ist, treten also plötzlich auf und ist für den gesunden Menschen nicht nachvollziehbar. Panikstörungen treten oft in Form von Schweissausbrüche, Atemnot, Herzrasen, Schwindelgefühlen, Benommenheit, Derealisation und Depersonalisation, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben, Spannungskopfschmerz, Zittern, usw...
http://de.wikipedia.org/wiki/Generalisierte_Angstst%C3%B6rung
http://de.wikipedia.org/wiki/Phobische_St%C3%B6rung
http://www.psychotherapiepraxis.at/artikel/angst/angstformen.phtml
The Panic-Club
Fühlen Sie sich ausgeschlossen? Alle gehören einem Klub an, nur Sie nicht? Sind Sie es sich nicht leid nicht dazu zu gehören?
STOP VERZWEIFELN! TRETEN SIE HEUTE NOCH DEM FANTASTISCHEN PANIC-CLUB EIN!
Ihre Vorteile:
+ Mehr Weisheit
+ Mehr Reife
+ Man weiss sein Leben besser zu organisieren
+ Man weiss sein Leben besser zu schätzen
+ Höheren intellektuellen Level
+ Mut wird verstärkt
+ Eigene Grenzen besser kennenlernen
+ ABSOLUT GRATIS!!!
+ KEIN ACCOUNT UND KEIN LOGIN NöTIG!!!
¦¬)
Dies ist nicht wirklich eine Werbung, für die die es nicht begriffen haben... :¬P
STOP VERZWEIFELN! TRETEN SIE HEUTE NOCH DEM FANTASTISCHEN PANIC-CLUB EIN!
Ihre Vorteile:
+ Mehr Weisheit
+ Mehr Reife
+ Man weiss sein Leben besser zu organisieren
+ Man weiss sein Leben besser zu schätzen
+ Höheren intellektuellen Level
+ Mut wird verstärkt
+ Eigene Grenzen besser kennenlernen
+ ABSOLUT GRATIS!!!
+ KEIN ACCOUNT UND KEIN LOGIN NöTIG!!!
¦¬)
Dies ist nicht wirklich eine Werbung, für die die es nicht begriffen haben... :¬P
Selbstdiagnose
Mein Hausarzt, dessen Assistenzärztin, der Kardiologe, das Blutanalyselaboratorium und selbst der Psychiater, sie alle hatten keinen Schimmer was ich hatte. Die ersten zwei konsultierten Wikipedia, die nächsten zwei stüzten sich an die Testresultate und der letzte... war und ist einfach ein Idiot!
Die Selbstdiagnose erfolgte nach wochenlanger Recherchearbeit im Internet.
Meine Selbstdiagnose war zu 99% korrekt *selbst-auf-die-Schulter-klopf*
Die Selbstdiagnose erfolgte nach wochenlanger Recherchearbeit im Internet.
Meine Selbstdiagnose war zu 99% korrekt *selbst-auf-die-Schulter-klopf*
Zusammenfassung von der ersten PA* bis Heute
(*PA = Panikattacke)
Ich war alleine im Geschäft und plötzlich wurde es mir schlecht und schwindlig. Meine Hände wurden taub und meine Beine fingen an zu zittern, das Herz pochte wie wild. Ich dachte schon ich müsste in diesem Augenblick sterben. Ich wurde notfallmässig zu meinem Hausarzt gebracht und wurde sofort an einem EKG angeschlossen. Der Arzt konnte nichts feststellen, und die EKG Kurven lagen im Rahmen, dennoch injektierte mir der Arzt sicherheitshalber eine kleine Ampulle Valium um mich zu beruhigen. Check-up, Bluttest und ein Besuch beim Kardiologen bestätigten die Vermutung meines Arztes: Ich war gesund! Körperlich zumindest... Es wurde nicht besser, eher schlimmer. Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte angst im Schlaf zu sterben. Ich konnte nicht mehr nach draussen und nicht einmal mehr arbeiten gehen, obwohl ich 5 Gehminuten vom Geschäft wohnte. Wenige Wochen später entschloss ich mich mich mal bei einem Psychiater checken zu lassen. Leider hörte mir der Psychiater nicht zu und diagnostizierte mir kurzerhand eine schwere Depression verursacht vom Arbeitgeber. Ich solle mindestens für 3 Monaten Ferien machen und weit weg verreisen. Problem nur: ich konnte nicht mehr aus dem Haus gehen! Geschwächt von dieser Erfahrung ging ich wieder arbeiten. Wenn man aber als Berater im Verkauf arbeitet ist es für jemanden mit Angststörungen und Panikattacken nicht wirklich einfach sich im Kunden- und dessen Problemendschungel durchzuschlagen. Dennoch zog ich es durch. Im Geschäft mit dem Vorgesetzen war es nicht einfach und stoss immer wieder auf Unverständnis. Intrigen und Mobbing durch den Chef und gewissen Mitarbeiter gaben mir den Rest. Die Firma stellte mich schliesslich vor die Wahl: Gehen und gekickt werden! Ich entschloss mich aus dem bisschen Mut, der kleinen Portion Selbstachtung und Ehre selbst zu gehen und habe meinen Job dennoch richtig, korrekt und fleissig bis zur letzten Stunde gemacht, so wie ich halt schon immer gearbeitet habe.
Aus den wenigen Monaten die ich zur Auskuriereung einplante wurden schliesslich fast zwei Jahre draus. Dennoch weigerte ich mich aus Scham aber vorallem weil es schlicht nicht möglich war so eine Leistung zu erbringen, Hilfe zu suchen. Zum RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) konnte ich auch nicht. Ausserdem ist das RAV ja als Unterstützung da für den Arbeitssuchende. Ich war nun mal nicht Vermittlungsfähig. Mich dennoch anmelden trotz Vermittlungsunfähigkeit hätte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren können. Dass ich von meinen Reserven gelebt habe und dass ich praktisch zwei Jahre zu Hause geblieben bin bereue es dennoch nicht unbedingt, denn ich hab mich ziemlich gut erholt. Ich kann wieder Autofahren, im Stau festsitzen ohne dass mich gross panische Angst ergreift und kann mich immer weiter weg von zu Hause wagen. Ich wagte mich sogar einmal bis nach Interlaken und war mega glücklich (immerhin 150km von dort aus wo ich wohne). Dennoch bin ich nicht ganz zu 100% gesund! Die Alarmglocken läuten bei mir sobald ich unter anderem an Arbeit, Chef, Mitarbeiter, Kunden, Stress, usw denke! Deshalb hab ich mich vor einigen Monaten entschlossen nach professioneller Hilfe zu suchen und ging wieder zu meinem Hausarzt. Dieser meldete mich bei einem Psychischen-Dienstzentrum an. Von dort aus musste ich mir nach wenigen Sitzungen selber einen anderen Psychiater suchen, da man mir dort nicht wirklich helfen könne. Entmutigt aber dennoch entschlossen suchte ich einen anderen Psychiater auf. Nach einigen wenigen Sitzungen (beim Psych.Zentrum sowie auch beim letzten Psychiater) stand eins fest: ich bin nicht depressiv! Aber leider könne mir der Doktor in meinem Fall auch nicht weiter helfen. Ich solle im Internet nachschauen ob es nicht ein Zentrum gibt das auf meinem Problem spezialisiert ist. So, nun stehe ich hier, entmutigt, alleine gelassen und praktisch ohne Geld. Ich frage mich wieso ich eigentlich mir den ganzen stress gemacht habe und tausende von Franken aus dem Fesnster geworfen habe wenn ich selbst nach einem Zentrum suchen muss. Konnte mich mein Hausarzt oder all die anderen Psychiater nicht direkt dort anmelden oder nach dieser Lösung recherchieren? Zum glück wohne ich noch bei meinen Eltern...
Glück im Unglück: Ich hatte mir ein kleines Kapital zusammen gespart. "So kann ich wenigstens die Zwischenzeit überbrücken!", dachte ich mir. Ich nahm mir vor ein paar Monaten auszeit zu nehmen um mich "zusammenzureissen".
Es folgten monatelange Streitereien wegen des Arbeitszeugnis, welches ich heute noch nicht zufriedenstellend empfinde, ich dem Friedenswillen aber aufgab (erst durch Rechtsdrohungen wurde mir plötzlich "auf die schnelle" ein ziemlich neutrales Arbeitszeugnis geschrieben - ich gebe mich gezwungenermassen zufrieden damit).Aus den wenigen Monaten die ich zur Auskuriereung einplante wurden schliesslich fast zwei Jahre draus. Dennoch weigerte ich mich aus Scham aber vorallem weil es schlicht nicht möglich war so eine Leistung zu erbringen, Hilfe zu suchen. Zum RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) konnte ich auch nicht. Ausserdem ist das RAV ja als Unterstützung da für den Arbeitssuchende. Ich war nun mal nicht Vermittlungsfähig. Mich dennoch anmelden trotz Vermittlungsunfähigkeit hätte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren können. Dass ich von meinen Reserven gelebt habe und dass ich praktisch zwei Jahre zu Hause geblieben bin bereue es dennoch nicht unbedingt, denn ich hab mich ziemlich gut erholt. Ich kann wieder Autofahren, im Stau festsitzen ohne dass mich gross panische Angst ergreift und kann mich immer weiter weg von zu Hause wagen. Ich wagte mich sogar einmal bis nach Interlaken und war mega glücklich (immerhin 150km von dort aus wo ich wohne). Dennoch bin ich nicht ganz zu 100% gesund! Die Alarmglocken läuten bei mir sobald ich unter anderem an Arbeit, Chef, Mitarbeiter, Kunden, Stress, usw denke! Deshalb hab ich mich vor einigen Monaten entschlossen nach professioneller Hilfe zu suchen und ging wieder zu meinem Hausarzt. Dieser meldete mich bei einem Psychischen-Dienstzentrum an. Von dort aus musste ich mir nach wenigen Sitzungen selber einen anderen Psychiater suchen, da man mir dort nicht wirklich helfen könne. Entmutigt aber dennoch entschlossen suchte ich einen anderen Psychiater auf. Nach einigen wenigen Sitzungen (beim Psych.Zentrum sowie auch beim letzten Psychiater) stand eins fest: ich bin nicht depressiv! Aber leider könne mir der Doktor in meinem Fall auch nicht weiter helfen. Ich solle im Internet nachschauen ob es nicht ein Zentrum gibt das auf meinem Problem spezialisiert ist. So, nun stehe ich hier, entmutigt, alleine gelassen und praktisch ohne Geld. Ich frage mich wieso ich eigentlich mir den ganzen stress gemacht habe und tausende von Franken aus dem Fesnster geworfen habe wenn ich selbst nach einem Zentrum suchen muss. Konnte mich mein Hausarzt oder all die anderen Psychiater nicht direkt dort anmelden oder nach dieser Lösung recherchieren? Zum glück wohne ich noch bei meinen Eltern...
Intermezzo
Ich werde nun kurz zusammenfassen was sich von da an geschäftlich sowie auch privat getan hat. Ich geh noch nicht in Details rein, werden aber sicherlich folgen!
Mein erstes Mal
...Auch wenn der Titel etwas anderes anmuten lässt, hier will ich möglichst genau das beschreiben wie und wo meine erste Panikattacke stattgefunden hatte.
Bekanntlich vergisst man den ersten Kuss und Sex nie (es sei denn es war so übel dass man es zu verdrängen versucht). Das gleiche ist es mit der ersten Panikattacke.
Es ist ein kalter Freitag Morgen als ich vom öffentlichen Parkplatz zum Geschäft laufe. Ein Paar Tage zuvor hatte ich meine Dauerparkkarte erneuern lassen für 50 Franken. Meine Gedanken verschwendete ich damit mir zu überlegen wie man am schnellsten den Tag ohne Kopfschmerzen verbringt. Dass ich Aspirin mit mir trage ist pure Prävention. Ich bin nicht einer der gerne auf Medikamente zurückgreift, aber manchmal hilft es mir schon bereits wenn ich weiss, dass ich notfalls welche dabei habe. Mir ist kalt. In knapp zwei Wochen ist Weihnachten und ich habe nichts für meine Familie und Freunde gekauft. Wie auch? Bin ja nur am arbeiten wie ein Tier und die wenige Stunden nach Feierabend die mir bleiben verbringe ich lieber zu Hause im warmen und entspanne mich unter der heissen Dusche und relaxe danach aufm Bett vor dem 42 Zoll HD LCD der als PC Monitor hinhalten muss. Soweiso, die Lust zu Feiern ist mir schon seit Jahren vergangen.
Mein schweres Schuhwerk macht mir zu schaffen. Zwei Jacken habe ich an. Ich hasse die Kälte! Obwohl mir nicht zu Rauchen ist zünde ich mir eine an. Ich bin müde. Meine Augen sehnen sich nach Dunkelheit, mein Körper nach Wärme. Ich muss diesen Job an den Nagel hängen! So kann es nicht weiter gehen! Und schon stand ich vor dem Geschäft. Die Schlüssel bereite ich meistens beim laufen vor, so dass ich schnell in das von den Halogen-Spotlights vorerwärmten Geschäft rein kann. Obwohl es kurz vor neun ist, ist es draussen noch relativ dunkel. Ein leichter Nebel verhüllt die in dicke Jacken eingepackten Kinder welche zur Schule eilen. Auf der anderen Strassenseite teilen noch die jungen Teenies schnell ihre frisch gekauften Zigaretten auf. Nachdem ich die Geschäftstüre abgeschlossen habe laufe ich ins Untergeschoss und geniesse noch die wärme meiner zwei Jacken. Ich schliesse die Augen. Es tut so gut... Ein tiefer Seufzer und schnell die Jacken ausziehen. Ich muss einiges vorbereiten. Die restlichen Lichter einschalten, die Kasse aus dem Safe raufbringen, zählen, anmelden. Wieso soll ich eigentlich die Kasse nochmals zählen? Am Vortag hatte ich es persönlich gezählt und runtergebracht! Es macht sowas von keinen Sinn! Bald müsste noch der Arbeitskollege kommen. Muss er später anfangen, oder ist er wie immer einfach nur zu spät? Ach, macht doch auch keinen Unterschied mehr. Ich fühle mich so komisch, ich glaube ich werde krank.
Die ersten paar Stunden verflogen nur mühsam. Die wenige Kundschaft am Morgen bestand bloss aus ein paar pensionierte Klugscheisser und Schulschwänzer die nur wegen der Wärme rein kam. Ich beschloss früher als sonst in die Mittagspause zu gehen, obwohl mir nicht nach Essen war. Meinem Arbeitskollege wars recht. Ich ging also mit meiner Strickjacke, welche ich ein Jahr zuvor in einem Militaria Ausverkauf erstanden hatte, ins Einkaufszentrum um die Ecke. An der Imbisstheke kaufte ich mir mein übliches Schnitzelbrot. Beim Kiosk beim Ausgang bleibe ich kurz stehen, der Euro-Million-Jackpot ist relativ hoch. Das ist alles Geld von mir, welches ich verzweifelt investiert hatte um die vorherigen Jackpots zu knacken. Ich war nie ein grosser Spieler, aber es gab eine Zeit wo ich wirklich so naiv war an Wunder zu glauben. Ich schlenderte wieder zurück ins Geschäft. Auf den "Guten Appetit" des Kollegen antwortete ich mit einem Kopfnicken bevor ich die Treppe runter ging ins Untergeschoss.
Ich muss mich am Geländer begleiten, ich fühl mich schwach. Im untergeschoss ist es dunkel und irgendwie kühler als oben. Ich sitze am Mittagstisch und Esse fast widerwillig mein Sandwich. Was ist bloss los mit mir? Ich muss aufstehen. Kann nicht sitzen. Es ist so als ob mir mein Essen halbwegs stecken geblieben ist. Meine Hände zittern leicht. Das Herz schlägtfester als sonst. Ein schluck Wasser wirds wieder richten. Und für den Moment wars auch so.
Ich schickte wenig später mein Arbeitkollege in die Mittagspause. Wie ich vorher, ging auch er etwas aus dem Einkaufszentrum besorgen. "Bis später!", meinte er und verliess das Geschäft. Kaum schloss sich die gläserne Geschäftstüre hinter ihm, ergriff mich ein einengendes Gefühl. Plötzliche Schwindelgefühle ergriffen mich, meine Hände wurden taub und meine Beine fingen an zu zittern. Ich konnte kein klares Gedanken mehr fassen. Ich kriegte keine Luft mehr. Das Herz raste wie wild. Ich fiel zu Boden, eine Hand hielt sich irgendwie an der Kasse fest. Mein Herz kann sowas nicht standhalten! Ich werde sterben! Die weissen Wänden um mich herum fingen an zu schmelzen, die Kasse an der ich mich festhielt fühlte sich weich und leicht an bis sie in die höhe verschwand und alles wurde plötzlich dunkel...
Ich weiss nicht wieviel Zeit vergangen war, ein paar Minuten, oder vielleicht nur wenige Augenblicke, auf jeden Fall als ich wieder zu mir kam fühlte ich ein starkes Gefühl von Leere. Es war alles so surreal. Ich lebe noch! ...oder? Ein Kunde kommt rein. Er starrt mich an. "Guten tag. Alles ok...?", sagt er kurz darauf. "Mir ist schlecht!" erwiedere ich, während ich mich an der Kasse versuche festzuhalten.
Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, schon gar nicht auf den Kunden. Ich weiss nur dass der Kunde schnell wieder das Geschäft verliess während ich nach meinem Handy suchte. Ich versuchte verzweifelt mich zu fassen, ging aber nicht. Mein Herz raste immernoch und mein Brustkorb fühlte sich bereits taub an, meine Hände hatten keine Kraft mehr um irgendwas zu machen. So schleppte ich mich an die Sitzbank für wartende Kunden und liess mich dort drauf fallen. Langsam kriegte ich mich wieder ein. Ich nützte die Gelegenheit aus und rief meine Eltern an. Innerhalb von wenigen Minuten waren sie bei mir. In der Zwischenzeit kam auch der Arbeitskollege, welcher für mich wieder einspringen musste, und somit auf seine Pause verzichten musste. Ich wurde sofort zu meinem Hausarzt gebracht.
Bekanntlich vergisst man den ersten Kuss und Sex nie (es sei denn es war so übel dass man es zu verdrängen versucht). Das gleiche ist es mit der ersten Panikattacke.
Es ist ein kalter Freitag Morgen als ich vom öffentlichen Parkplatz zum Geschäft laufe. Ein Paar Tage zuvor hatte ich meine Dauerparkkarte erneuern lassen für 50 Franken. Meine Gedanken verschwendete ich damit mir zu überlegen wie man am schnellsten den Tag ohne Kopfschmerzen verbringt. Dass ich Aspirin mit mir trage ist pure Prävention. Ich bin nicht einer der gerne auf Medikamente zurückgreift, aber manchmal hilft es mir schon bereits wenn ich weiss, dass ich notfalls welche dabei habe. Mir ist kalt. In knapp zwei Wochen ist Weihnachten und ich habe nichts für meine Familie und Freunde gekauft. Wie auch? Bin ja nur am arbeiten wie ein Tier und die wenige Stunden nach Feierabend die mir bleiben verbringe ich lieber zu Hause im warmen und entspanne mich unter der heissen Dusche und relaxe danach aufm Bett vor dem 42 Zoll HD LCD der als PC Monitor hinhalten muss. Soweiso, die Lust zu Feiern ist mir schon seit Jahren vergangen.
Mein schweres Schuhwerk macht mir zu schaffen. Zwei Jacken habe ich an. Ich hasse die Kälte! Obwohl mir nicht zu Rauchen ist zünde ich mir eine an. Ich bin müde. Meine Augen sehnen sich nach Dunkelheit, mein Körper nach Wärme. Ich muss diesen Job an den Nagel hängen! So kann es nicht weiter gehen! Und schon stand ich vor dem Geschäft. Die Schlüssel bereite ich meistens beim laufen vor, so dass ich schnell in das von den Halogen-Spotlights vorerwärmten Geschäft rein kann. Obwohl es kurz vor neun ist, ist es draussen noch relativ dunkel. Ein leichter Nebel verhüllt die in dicke Jacken eingepackten Kinder welche zur Schule eilen. Auf der anderen Strassenseite teilen noch die jungen Teenies schnell ihre frisch gekauften Zigaretten auf. Nachdem ich die Geschäftstüre abgeschlossen habe laufe ich ins Untergeschoss und geniesse noch die wärme meiner zwei Jacken. Ich schliesse die Augen. Es tut so gut... Ein tiefer Seufzer und schnell die Jacken ausziehen. Ich muss einiges vorbereiten. Die restlichen Lichter einschalten, die Kasse aus dem Safe raufbringen, zählen, anmelden. Wieso soll ich eigentlich die Kasse nochmals zählen? Am Vortag hatte ich es persönlich gezählt und runtergebracht! Es macht sowas von keinen Sinn! Bald müsste noch der Arbeitskollege kommen. Muss er später anfangen, oder ist er wie immer einfach nur zu spät? Ach, macht doch auch keinen Unterschied mehr. Ich fühle mich so komisch, ich glaube ich werde krank.
Die ersten paar Stunden verflogen nur mühsam. Die wenige Kundschaft am Morgen bestand bloss aus ein paar pensionierte Klugscheisser und Schulschwänzer die nur wegen der Wärme rein kam. Ich beschloss früher als sonst in die Mittagspause zu gehen, obwohl mir nicht nach Essen war. Meinem Arbeitskollege wars recht. Ich ging also mit meiner Strickjacke, welche ich ein Jahr zuvor in einem Militaria Ausverkauf erstanden hatte, ins Einkaufszentrum um die Ecke. An der Imbisstheke kaufte ich mir mein übliches Schnitzelbrot. Beim Kiosk beim Ausgang bleibe ich kurz stehen, der Euro-Million-Jackpot ist relativ hoch. Das ist alles Geld von mir, welches ich verzweifelt investiert hatte um die vorherigen Jackpots zu knacken. Ich war nie ein grosser Spieler, aber es gab eine Zeit wo ich wirklich so naiv war an Wunder zu glauben. Ich schlenderte wieder zurück ins Geschäft. Auf den "Guten Appetit" des Kollegen antwortete ich mit einem Kopfnicken bevor ich die Treppe runter ging ins Untergeschoss.
Ich muss mich am Geländer begleiten, ich fühl mich schwach. Im untergeschoss ist es dunkel und irgendwie kühler als oben. Ich sitze am Mittagstisch und Esse fast widerwillig mein Sandwich. Was ist bloss los mit mir? Ich muss aufstehen. Kann nicht sitzen. Es ist so als ob mir mein Essen halbwegs stecken geblieben ist. Meine Hände zittern leicht. Das Herz schlägtfester als sonst. Ein schluck Wasser wirds wieder richten. Und für den Moment wars auch so.
Ich schickte wenig später mein Arbeitkollege in die Mittagspause. Wie ich vorher, ging auch er etwas aus dem Einkaufszentrum besorgen. "Bis später!", meinte er und verliess das Geschäft. Kaum schloss sich die gläserne Geschäftstüre hinter ihm, ergriff mich ein einengendes Gefühl. Plötzliche Schwindelgefühle ergriffen mich, meine Hände wurden taub und meine Beine fingen an zu zittern. Ich konnte kein klares Gedanken mehr fassen. Ich kriegte keine Luft mehr. Das Herz raste wie wild. Ich fiel zu Boden, eine Hand hielt sich irgendwie an der Kasse fest. Mein Herz kann sowas nicht standhalten! Ich werde sterben! Die weissen Wänden um mich herum fingen an zu schmelzen, die Kasse an der ich mich festhielt fühlte sich weich und leicht an bis sie in die höhe verschwand und alles wurde plötzlich dunkel...
Ich weiss nicht wieviel Zeit vergangen war, ein paar Minuten, oder vielleicht nur wenige Augenblicke, auf jeden Fall als ich wieder zu mir kam fühlte ich ein starkes Gefühl von Leere. Es war alles so surreal. Ich lebe noch! ...oder? Ein Kunde kommt rein. Er starrt mich an. "Guten tag. Alles ok...?", sagt er kurz darauf. "Mir ist schlecht!" erwiedere ich, während ich mich an der Kasse versuche festzuhalten.
Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren, schon gar nicht auf den Kunden. Ich weiss nur dass der Kunde schnell wieder das Geschäft verliess während ich nach meinem Handy suchte. Ich versuchte verzweifelt mich zu fassen, ging aber nicht. Mein Herz raste immernoch und mein Brustkorb fühlte sich bereits taub an, meine Hände hatten keine Kraft mehr um irgendwas zu machen. So schleppte ich mich an die Sitzbank für wartende Kunden und liess mich dort drauf fallen. Langsam kriegte ich mich wieder ein. Ich nützte die Gelegenheit aus und rief meine Eltern an. Innerhalb von wenigen Minuten waren sie bei mir. In der Zwischenzeit kam auch der Arbeitskollege, welcher für mich wieder einspringen musste, und somit auf seine Pause verzichten musste. Ich wurde sofort zu meinem Hausarzt gebracht.
About me II
Man bezeichnet mich als fantasievoller, kreativer Typ. Ich zeichnete und malte gerne im Kindergarten und in der Schule. Das war auch mein Lieblingsfach: Mal- und Zeichnungsunterricht. Manche behaupten ich hätte es heute noch drauf. Wenn alle das meinen dann muss es wohl so sein. Ich steh auf Comicshefte, aber bin extrem wählerisch! Bevorzuge ein Walt Disney Comicheft um längen vor einem Superman oder Spiderman Comicheft. Von klein auf steh ich auf Musik! Ein Homevideo von mir sollte noch auf VHS vorhanden sein, wo ich als ein paar Monate alter Windelkiller auf Papas Schoss (für die deutschen Leser: Schoß) begeistert auf einer elektrischen Orgel in die Tasten hammere. Autodidaktisch lernte ich von klein auf Klavier, beziehungsweise Keyboard zu Spielen. Ich konnte zwar nicht gut Noten lesen (praktisch gar nicht) aber war extrem gut wenn es drum ging nach Gehör zu spielen. mit 14 oder 15 folgte dann sogar meine erste akustische Gitarre, welche ich aber erst fünf oder sechs Jahre später "richtig" spielen konnte. Vor ziemlich genau einem Jahr kam meine erste E-Gitarre per Post!
Ich mag Videospiele und kann locker Stunden zockend vor dem PC verbringen. Bevor ich nun zu einem Nerd oder Freak bezeichnet werde, erwähne ich noch schnell dass ich aber auch im kontrast zum PC sehr gerne draussen bin! Glücklicherweise wohne ich in einem Gebiet wo es zwei Seen, einen Fluss, einen Bach, einen grossen, dichten Wald und einen Berg gibt. Also hab ich die Qual der Wahl wenn es darum geht einen Spaziergang zu machen. Mit ca 15 jahren entdeckte ich das Joggen als Sport. Sport welcher ich erst fast 10 Jahre später wieder entdecken sollte. Seit dem gehöhrt es zu meinem Lifestyle dazu, mindestens 2 Mal im Monat richtig durch zu Joggen, meistens von meiner Sister begleitet. Meine Sister ist es die mich übrigens auch meistens in der Natur begleitet wenn ich spazieren gehe, dann ist aber auch meistens ihr Sohn, mein kleiner Neffe mit dabei.
Ich ernähre mich seit fast 2 Jahren mehr oder weniger gesünder (als vorher), vorallem den Fleischkonsum konnte ich drosseln (ich versuchte mich sogar eine Zeitlang als Vegetarier aber der Geschmack des Todes war stärker). Jeder muss halt mit seinem Gewissen klar kommen, und meiner sagt: "übertreibs einfach nicht!". Dank Bewegung und Ernährungsumstellung konnte ich 20Kg in ca 6 Monaten abnehmen. Es ist eine Frage des Willen, glaubt mir! Gebe aber auch zu dass die Verlockung gross ist sich wieder mal gehen zu lassen. Aber es gibt Tricks! Dies ist aber eine andere Geschichte... ;)
Ich mag Videospiele und kann locker Stunden zockend vor dem PC verbringen. Bevor ich nun zu einem Nerd oder Freak bezeichnet werde, erwähne ich noch schnell dass ich aber auch im kontrast zum PC sehr gerne draussen bin! Glücklicherweise wohne ich in einem Gebiet wo es zwei Seen, einen Fluss, einen Bach, einen grossen, dichten Wald und einen Berg gibt. Also hab ich die Qual der Wahl wenn es darum geht einen Spaziergang zu machen. Mit ca 15 jahren entdeckte ich das Joggen als Sport. Sport welcher ich erst fast 10 Jahre später wieder entdecken sollte. Seit dem gehöhrt es zu meinem Lifestyle dazu, mindestens 2 Mal im Monat richtig durch zu Joggen, meistens von meiner Sister begleitet. Meine Sister ist es die mich übrigens auch meistens in der Natur begleitet wenn ich spazieren gehe, dann ist aber auch meistens ihr Sohn, mein kleiner Neffe mit dabei.
Ich ernähre mich seit fast 2 Jahren mehr oder weniger gesünder (als vorher), vorallem den Fleischkonsum konnte ich drosseln (ich versuchte mich sogar eine Zeitlang als Vegetarier aber der Geschmack des Todes war stärker). Jeder muss halt mit seinem Gewissen klar kommen, und meiner sagt: "übertreibs einfach nicht!". Dank Bewegung und Ernährungsumstellung konnte ich 20Kg in ca 6 Monaten abnehmen. Es ist eine Frage des Willen, glaubt mir! Gebe aber auch zu dass die Verlockung gross ist sich wieder mal gehen zu lassen. Aber es gibt Tricks! Dies ist aber eine andere Geschichte... ;)
About me
Freunde kennen mich seit der Schulzeit als "Fuscht". Ich bewege mich langsam aber sicher den 30ern zu und führe ein anständiges und ruhiges Leben.
Meine Kindheit ist von viel Spiel, Spass, Freundschaften und Neugier geprägt. Ich war nie ein was man als "Problemkind" bezeichnet, würde aber lügen wenn ich behaupten würde dass ich stets immer ein kleiner Engel war. Ich bin kein Einzelkind, bin aber das letzte und somit der jüngste meiner Geschwistern.
Ich war nie einer der gross den Ton angab, gehörte aber dennoch immer zu denen die gerne nach der Meinung gefragt wurden.
Ich schaute gern TV und wenn ich mal keine Schule hatte, so wachte ich gerne um 7 Uhr morgens auf um Trickfilme zu schauen. Ich war (und bin) ein sehr verträumter Junge mit einer sehr gut ausgeprägte Fantasie. Ich mag mich gut erinnern dass ich für mein Alter ziemlich einen reiferen TV-Serien Geschmack als meine Zeitgenossen hatte. Während meine Freunde den Power Ranger nacheiferten, hoffte ich dass Samuel Beckett endlich seinen Quantensprung nach Hause gelang! Bei der Musik sah das nicht anderst aus, Bravo-Hits, Schlümpfe Compilations, Aqua, DJ Bobo... das war einfach nicht meine Musik! Stattdessen schlich ich mich in Bruders Zimmer und legte heimlich die BAD Vinyl LP auf dem Plattenspieler und tanzte und moonwalkte zu Michael Jacksons Lieder.
Einziger Mainstream (dem ich mich anschloss) welcher mit verweigert wurde waren die Spielkonsolen. Ist vielleicht ein Grund warum ich schlussendlich nie ein grosser Gamekonsolen-Fan war und stattdessen heute (um so mehr) PC Spiele sammle! Dies bedeutet aber nicht dass ich meine Schulfeierabende in meiner Teeniezeit nicht gerne mit einer meiner besten Freunde vor dem Super NES verbracht hatte, ganz im Gegenteil! Speziell zu Mortal Kombat 3 und Terranigma hatten wir eine enge Verbundenheit. Aber auch wir gingen mit der Zeit (zumindest mein Buddy) und wechselten schliesslich zur Play Station und zum PC.
Apropos Schule; Ich war nicht gerade ein Musterschüler konnte aber ziemlich gut in allen Fächern mithalten, trotz eines Lehrers in den ersten drei Jahren meiner Primarschule, der gerne Schüler verprügelte, besoffen zur Schule kam und sich seine Zigaretten (gehen wir mal davon aus dass es Tabak war...) im Klassenzimmer rollte. In der vierten Klasse hatte ich sogar ein komisches Wesen aus einem anderen Planet als Lehrerin. Das Wesen hatte etwas gegen mich und verstehe heute noch nicht was und wieso genau. Die fünfte Klasse hingegen war so wie ich die Schule aus den Filmen kenne: wie eine Schule! Sogar die Lehrerin war diesmal ein waschechter Mensch! Jung, hübsch und intelligent noch dazu! Die restlichen Jahren in der Oberstufe waren dann ganz ok, ausser dass ich mich damals in ein Mädchen verknallt hatte die mich leider sehr wie ein Bruder mochte (Jungs, ihr wisst was ich meine) gibts nichts erwähnenswertes. Höhen und Tiefen halt, wie man sie kennt. Erwähnenswert ist vielleicht dass ich nie gerne auf mehrtägigen Schulreisen gegangen bin. Das hat mehrere Gründe die ich hier nicht weiter eingehen will. Aber schon damals verspührte ich eine gewisse Angst davor weg zu gehen, irgendwo anderst zu schlafen, nicht in der gewohnten Umgebung.
Wenn man mich fragte was genau ich später machen wolle, antwortete ich meistens mit einem Achselnzucken. Zwar wollte ich immer Autodesigner werden, aber selbst für einen verträumten Jungen war dies ein ziemlich unrealistischer Traum. Automechaniker wäre vielleicht die andere Alternative gewesen, zumindest die realistischere Alternative. Als Sekundarschüler ist aber ein Beruf wie Automechaniker Tabu! Zu schmutzig! Was sagen dann die erwartungsvollen Eltern dazu? Die eigene Freunde würden mich auch nicht verstehen und auch nur belächeln! So musste ich mir den Beruf des Automechanikers abschminken. Stattdessen wurde ich Verkäufer! Da muss ich mit Kravatte rumlaufen, das ist chic! So ein sauberer Job muss einfach super sein! ... ... naja ... könnte ich in die Zeit zurückreisen würde ich mich ohrfeigen! Zugegeben, ich war ein bisschen selbstschuld, aber ein grosser Teil der Schuld tragen auch die Lehrer die sich um die Schüler einen Dreck scheren, und sie nicht unterstützen und nicht gut genug (wenn überhaupt) aufklären was es für Möglichkeiten nach der obligatorischen Schule gibt.
Meine Lehre als Detailhandelsangestellter (bloss ein schöneres Wort für Verkäufer - bringt ausser ein zusätzlich vergeudetes Lehrjahr genau nichts) began sehr gut und einiges sprach dafür dass ich eines Tages gross rauskommen würde!
Nach Höhen und Tiefen auch während meiner Lehrzeit schloss ich schliesslich meine Ausbildung mit einem "gut" ab. Nach meiner Lehrzeit arbeitete ich für kurze Zeit noch für die gleiche Firma. Mein Vertrag lief aus und so kam ich zu meinem letzten Arbeitgeber. Ab dann fing sich mein Horizont langsam zu verdunkeln. Grau-schwarze Wolken dichteten sich über meinem Kopf und der Wind begann stärker zu peitschen. Wenige Male durfte ich kurze Windstillen geniessen. Das was aber nach einer Verschnaufspause aussah, war lediglich die Ruhe vor dem Sturm...
(ist aber eine andere Geschichte)
Meine Kindheit ist von viel Spiel, Spass, Freundschaften und Neugier geprägt. Ich war nie ein was man als "Problemkind" bezeichnet, würde aber lügen wenn ich behaupten würde dass ich stets immer ein kleiner Engel war. Ich bin kein Einzelkind, bin aber das letzte und somit der jüngste meiner Geschwistern.
Ich war nie einer der gross den Ton angab, gehörte aber dennoch immer zu denen die gerne nach der Meinung gefragt wurden.
Ich schaute gern TV und wenn ich mal keine Schule hatte, so wachte ich gerne um 7 Uhr morgens auf um Trickfilme zu schauen. Ich war (und bin) ein sehr verträumter Junge mit einer sehr gut ausgeprägte Fantasie. Ich mag mich gut erinnern dass ich für mein Alter ziemlich einen reiferen TV-Serien Geschmack als meine Zeitgenossen hatte. Während meine Freunde den Power Ranger nacheiferten, hoffte ich dass Samuel Beckett endlich seinen Quantensprung nach Hause gelang! Bei der Musik sah das nicht anderst aus, Bravo-Hits, Schlümpfe Compilations, Aqua, DJ Bobo... das war einfach nicht meine Musik! Stattdessen schlich ich mich in Bruders Zimmer und legte heimlich die BAD Vinyl LP auf dem Plattenspieler und tanzte und moonwalkte zu Michael Jacksons Lieder.
Einziger Mainstream (dem ich mich anschloss) welcher mit verweigert wurde waren die Spielkonsolen. Ist vielleicht ein Grund warum ich schlussendlich nie ein grosser Gamekonsolen-Fan war und stattdessen heute (um so mehr) PC Spiele sammle! Dies bedeutet aber nicht dass ich meine Schulfeierabende in meiner Teeniezeit nicht gerne mit einer meiner besten Freunde vor dem Super NES verbracht hatte, ganz im Gegenteil! Speziell zu Mortal Kombat 3 und Terranigma hatten wir eine enge Verbundenheit. Aber auch wir gingen mit der Zeit (zumindest mein Buddy) und wechselten schliesslich zur Play Station und zum PC.
Apropos Schule; Ich war nicht gerade ein Musterschüler konnte aber ziemlich gut in allen Fächern mithalten, trotz eines Lehrers in den ersten drei Jahren meiner Primarschule, der gerne Schüler verprügelte, besoffen zur Schule kam und sich seine Zigaretten (gehen wir mal davon aus dass es Tabak war...) im Klassenzimmer rollte. In der vierten Klasse hatte ich sogar ein komisches Wesen aus einem anderen Planet als Lehrerin. Das Wesen hatte etwas gegen mich und verstehe heute noch nicht was und wieso genau. Die fünfte Klasse hingegen war so wie ich die Schule aus den Filmen kenne: wie eine Schule! Sogar die Lehrerin war diesmal ein waschechter Mensch! Jung, hübsch und intelligent noch dazu! Die restlichen Jahren in der Oberstufe waren dann ganz ok, ausser dass ich mich damals in ein Mädchen verknallt hatte die mich leider sehr wie ein Bruder mochte (Jungs, ihr wisst was ich meine) gibts nichts erwähnenswertes. Höhen und Tiefen halt, wie man sie kennt. Erwähnenswert ist vielleicht dass ich nie gerne auf mehrtägigen Schulreisen gegangen bin. Das hat mehrere Gründe die ich hier nicht weiter eingehen will. Aber schon damals verspührte ich eine gewisse Angst davor weg zu gehen, irgendwo anderst zu schlafen, nicht in der gewohnten Umgebung.
Wenn man mich fragte was genau ich später machen wolle, antwortete ich meistens mit einem Achselnzucken. Zwar wollte ich immer Autodesigner werden, aber selbst für einen verträumten Jungen war dies ein ziemlich unrealistischer Traum. Automechaniker wäre vielleicht die andere Alternative gewesen, zumindest die realistischere Alternative. Als Sekundarschüler ist aber ein Beruf wie Automechaniker Tabu! Zu schmutzig! Was sagen dann die erwartungsvollen Eltern dazu? Die eigene Freunde würden mich auch nicht verstehen und auch nur belächeln! So musste ich mir den Beruf des Automechanikers abschminken. Stattdessen wurde ich Verkäufer! Da muss ich mit Kravatte rumlaufen, das ist chic! So ein sauberer Job muss einfach super sein! ... ... naja ... könnte ich in die Zeit zurückreisen würde ich mich ohrfeigen! Zugegeben, ich war ein bisschen selbstschuld, aber ein grosser Teil der Schuld tragen auch die Lehrer die sich um die Schüler einen Dreck scheren, und sie nicht unterstützen und nicht gut genug (wenn überhaupt) aufklären was es für Möglichkeiten nach der obligatorischen Schule gibt.
Meine Lehre als Detailhandelsangestellter (bloss ein schöneres Wort für Verkäufer - bringt ausser ein zusätzlich vergeudetes Lehrjahr genau nichts) began sehr gut und einiges sprach dafür dass ich eines Tages gross rauskommen würde!
Nach Höhen und Tiefen auch während meiner Lehrzeit schloss ich schliesslich meine Ausbildung mit einem "gut" ab. Nach meiner Lehrzeit arbeitete ich für kurze Zeit noch für die gleiche Firma. Mein Vertrag lief aus und so kam ich zu meinem letzten Arbeitgeber. Ab dann fing sich mein Horizont langsam zu verdunkeln. Grau-schwarze Wolken dichteten sich über meinem Kopf und der Wind begann stärker zu peitschen. Wenige Male durfte ich kurze Windstillen geniessen. Das was aber nach einer Verschnaufspause aussah, war lediglich die Ruhe vor dem Sturm...
(ist aber eine andere Geschichte)
Dienstag, 30. August 2011
Wie Wo Was Warum?
Wie
Indem ich von meinen Erfahrungen schreibe.
Wo
Das Internet ist die Erweiterung unseres menschlichen Hirn schlechthin! Wer es weise anzuwenden weiss ist klar im Vorteil!
Was
Erfahrungen, Tipps, Tricks... alles was helfen kann!
Warum
Jede in Angst und Panik vergangene Minute ist eine verlorene, vergeudete Minute!
Ich habe auf jeden Fall viele Minuten vergeudet! Schade, sehr schade um diese Zeit, die man anderst investieren hätte können.
Muss auch hinzufügen dass es definitiv zu wenige Homepages gibt die sich konkret mit diesem Thema auseinandersetzen. Und gerade wenn man glaubt man habe etwas gescheites gefunden so wird der Besucher zu einer anderen kostenpflichtige Site weitergeleitet. Dieses Projekt (ANXIA) ist und soll auch absolut kostenlos bleiben! Mein Ziel ist es zu Helfen! Das einzige Opfer das hier verlangt wird, ist Zeit, Geduld und Kraft!
Indem ich von meinen Erfahrungen schreibe.
Wo
Das Internet ist die Erweiterung unseres menschlichen Hirn schlechthin! Wer es weise anzuwenden weiss ist klar im Vorteil!
Was
Erfahrungen, Tipps, Tricks... alles was helfen kann!
Warum
Jede in Angst und Panik vergangene Minute ist eine verlorene, vergeudete Minute!
Ich habe auf jeden Fall viele Minuten vergeudet! Schade, sehr schade um diese Zeit, die man anderst investieren hätte können.
Muss auch hinzufügen dass es definitiv zu wenige Homepages gibt die sich konkret mit diesem Thema auseinandersetzen. Und gerade wenn man glaubt man habe etwas gescheites gefunden so wird der Besucher zu einer anderen kostenpflichtige Site weitergeleitet. Dieses Projekt (ANXIA) ist und soll auch absolut kostenlos bleiben! Mein Ziel ist es zu Helfen! Das einzige Opfer das hier verlangt wird, ist Zeit, Geduld und Kraft!
Let's start!!! ...but how???
Ich wollte schon immer irgendwie mein Senf auf irgendeiner Art dazugeben. Sei es in einem Gespräch, in einem Forum, Facebook oder Youtube. Ein Freund von mir macht mich mal auf Blogger aufmerksam und so kam mir die Inspiration meine Erfahrungen zu notieren und in das endlose, virtuelle Universum, auch Internet genannt, zu verewigen!
Ursprünglich sollte es nicht ANXIA sondern Kickdown heissen, und es sollte ein Blog über Auto, Motorräder und Tourenempfehlungen werden. Da es aber solche Blogs wie Sand am Meer gibt, hab ich mich doch umentschieden und tu lieber etwas nützlicheres.
Ich hab zwar noch keine konkrete Vorstellung wie es aussehen soll aber irgendwie und irgendwo muss man doch anfangen, nicht? :)
Ursprünglich sollte es nicht ANXIA sondern Kickdown heissen, und es sollte ein Blog über Auto, Motorräder und Tourenempfehlungen werden. Da es aber solche Blogs wie Sand am Meer gibt, hab ich mich doch umentschieden und tu lieber etwas nützlicheres.
Ich hab zwar noch keine konkrete Vorstellung wie es aussehen soll aber irgendwie und irgendwo muss man doch anfangen, nicht? :)
Abonnieren
Posts (Atom)


