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Ein ganz einfacher Mensch. Ich liebe und achte auf die Details des Lebens, das kann Segen sowie auch Fluch sein. Auf jedenfall geniesse ich das Leben so wie es ist und akzeptiere es so wie es kommt, mit dessen höhen und tiefen...

Samstag, 5. November 2011

Meilenstein I - Abnehmen (persönliche Erfahrung)

Vorwort:...ist es nicht ironisch? Bergaufgehen ist nicht nur anstrengender, sondern auch zeitintensiver. Wieso sollte man also bergauf gehen (und das noch freiwillig)? Nun, jeder von uns trägt die Antwort in sich drin.
Ok, schluss mit Philosophie und kommen wir zur Sache. Selbst meine Freunde und Bekannte sehen wie es mir immer besser und besser geht und die Frage die mir oft gestellt wird ist: "Wie gehst du vor?".
Gesund wird man nicht von heute auf morgen. Selbst kleine Hautverletzungen oder eine Grippe braucht mindestens 3 bis 4 Tagen um zum heilen. Aber eine Entscheidung, die fällt man von einer Sekunde auf die andere!
Mir gings echt nicht gut. Ich konnte mich einfach nicht dran gewöhnen jeden Morgen mit dem beklemmenden Gefühl in der Brust aufzuwachen um dann so in meinem Zimmer vor dem PC zu verfaulen. Ich habe vielmals versucht einfach drauf los aus dem Haus zu gehen und einen Spaziergang zu machen oder ins Einkaufszentrum zu gehen, aber es ging einfach nicht. Ich machte mich nur selbst fertig und demotivierte mich nur noch mehr somit.
Man muss es sich selbst bewusst machen dass man eine Veränderung machen muss und auch will. Ohne Willen gehts nicht, glaubt mir! Und klar wirst Du dir sagen: "Ja klar will man das, wer will nicht gesund sein??"... Will man dies auch wirklich? Im Unterbewusstsein geniesst man die "Krankheit", es ist so, auch wenn es pervers tönt! Es hat komplexe psychologische Gründe dafür, die ich jetzt nicht weiter vertiefen will, aber wenn Du dann mal so weit genesen bist wie ich (oder vielleicht bist Du es schon und verstehst was ich meine), wirst Du schon sehen, zurück denken und selbst rügen...

Ich musste irgendwo anfangen mit der Veränderung! ich war fest entschlossen, der Wille stark! Eines Tages stand ich nackt vor dem Spiegel, und bevor jemand da noch auf komische Gedanken kommt: Ich wollte duschen! Ich starrte in den Spiegel und sah mich von Kopf bis Fuss an. Panikattacken und Angststörungen (kurz: PA + AS) kann man weder sehen noch berühren. Wie kann ich etwas verändern wenn ich es nicht sehen und anfassen kann? Mein Körper! Mein Körper kann ich berühren und sehen! Und wie! stolze 120kg brachte ich auf die Waage. Der ganze Stress trug ich an und in mir. Ich gab meine Hobbies auf, ich gab den Sport auf, ich gab mich selbst auf. So entschloss ich mitte 2010 abzunehmen. Radikal. Von heute auf morgen...

So sah mein Essensplan vor der Diät aus:
Morgens 3 bis 4 Brotscheiben entweder mit Butter und Marmelade oder mit Nutella bestrichen, 1 Liter Vollmilch, diverse Keckse.
Mittags gabs entweder überdimensionierte Pasta-/ Nudelngerichte mit extra Sosse die meistens mit Süssgetränke runtergespühlt wurden oder Fertiggerichte, Pizza, Fastfood, Sandwiches mit extra Fleisch die immernoch alle mit Süssgetränke wie Pepsi, Coca Cola oder Eis Tee runtergespühlt wurden.
Dessert gabs natürlich auch, Vanille-/ Schokoeis, dazu eine Tafel Schweizer Schokolade und je nach Verfügbarkeit Kuchen dazu.
Am Tag verteilt gabs natürlich Chips zum naschen, Schockoküsschen und weitere Süssigkeiten.
Abends wurde dann mit Bier so richtig die Sorgen und Problemen weggesoffen, überfüllte Sandwiches, Pizza und Kartoffelchips gehörten natürlich dazu!

Dass ich arbeitslos war machte es nur noch schlimmer. Leider nahm nebst dem Alkoholkonsum auch mein Nikotinkonsum drastisch zu. Ein Päckchen Marlboro Light (20 Zigaretten) ging locker an einem Nachmittag bereits in Rauch auf.

Da Musik in meinem Leben eine sehr grosse Rolle spielt, fand ich auch in gewissen Lieder Kraft, so dass ich einzelne Lieder vermehrt hörte, so dass sie fast zu meine persönliche Motivationshymnen wurden. 2 Lieder ganz besonders:


und "Stuck in the moment" von U2 (Link YouTube)  http://youtu.be/emFUtuotHL4

Das zweite Lied hörte ich vorallem wenns mir ganz mies ging und ich kurz vor dem Aufgeben war.

Wie ich am erzählen war, ich hatte beschlossen abzunehmen und fing an mich im Internet zu erkundigen, so stiess ich auf verschiedene Homepages und YouTubler die Ihre Erfahrungen in Videoform schilderten. Ich entschloss mich langsam ranzutasten und fing an von Süssgetränken auf Mineralwasser umzusteigen, Die Kartoffelchips wurden auf ein Minum reduziert von ca eine Handvoll am Tag (wenn überhaupt) und das Essen wurde auch auf kleinere Mengen geschrumpft.

...to be continued

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