So siehts aus: Du leidest an AS und PA. Dich gross zu bewegen fällt dir schwer. Schon beim Gedanken Einkaufen gehen kribbelts im Bauch. Arbeiten gehst du nur widerwillig oder sogar bereits nicht mehr. Du hast extrem abgenommen oder (wie in den meisten Fällen - auch der Psychopharmaka wegen) du bist zu Fett geworden. Autofahren wird zur Qual, Ausflüge werden unterlassen und Kontakte werden nicht mehr gepflegt und teils abgebrochen. Was nun??
Die folgende Schritte die nun folgen können entweder als Anleitung umgesetzt werden, oder als Tipps verstanden werden.
Schritt 1 / Tipp 1: TIME OUT!
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| Fuscht beim Chillen |
Egal wie weit dass deine AS und PA ist oder wie lange dass du sie schon in dir trägst: Zieh die Notbremse und zieh sie so stark wie möglich an! Man muss schliesslich ein ganzer Zug voller Personen, Koffer, Sorgen, Problemen und Sorgen anhalten! Du wirst den Ruck spüren, du wirst spüren wie alles weiter will doch die Räder sind blockiert und langsam aber sicher kommt alles zum Stehen! Die Bremszeit werden wir aber nicht in Sekunden sondern in Tage rechnen. Keine Angst: zwar braucht ein richtiger Zug ungefähr 20 bis 30 Sekunden bis zum Stillstand bei einer Vollbremsung, unser virtueller Zug braucht lediglich drei bis vier Tage dazu! Sei dir bewusst dass du dir die Auszeit nimmst. Dass du schon seit mehreren Tagen, Wochen oder Monaten zu Hause rumhängst gilt nicht.
Es hat ein Grund warum man die Auszeit planen muss. Viele AS und PA-Leidende empfinden Stresssituationen besonders qualvoll und unausstehlich. Etwas zu Planen und Organisieren braucht viel Verantwortung und Durchhaltevermögen, vorallem dann bei der Umsetzung. Man muss sich auch bewusst machen dass man jetzt einen Startpunkt setzt, und jede weitere Markierung die wir auf unserem Weg platzieren ist ein Meilenstein bei aussergewöhnliche Ereignisse!
Was soll man planen?
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| Was soll Fuscht tun? |
Einfach so drauf "chillen" wäre sinnlos, das ist klar, der erste Tag sollte aber trotzdem ziemlich gedankenlos verbracht werden. Für einmal lassen wir unsere Sorgen hinter uns und organisieren uns einen gemütlichen Tag zuhause. DVD schauen, Musik hören, heisses Bad nehmen, kochen, backen oder einfach nur im Bett relaxen, das sind alles mögliche Tätigkeiten. Solltest Du keine Mühe haben nach draussen zu gehen, dann tu es! Ein Spaziergang ganz entspannt kann nur gut tun, egal ob bei Regen, Sonnenschein oder Schnee. Man hat also die Wahl der Qual. Wichtig zu erwähnen ist dass man nach Möglichkeit abwechslung rein bringt. Nicht nur der Langeweile wegen, sondern auch um wirklich abgelenkt zu sein. Jeder AS und PA-Leidender kennt das: Man schaut gerade eine DVD, aber so richtig konzentrieren geht nicht. Das Herz klopft, die Sorgen steigen immer mehr, bis man schliesslich wieder eine PA erleidet. Dies gilt nicht nur für die DVD, so ergeht es jedem PA-Leidender der während eine längere Zeit der gleichen Tätigkeit nachgeht. Darum: immerwieder eine Pause einlegen, kurz hin und her laufen, etwas trinken oder essen oder auch kurz hinlegen kann dabei einiges wieder gut machen. Sollte es dennoch dazu kommen und eine PA ergreift dich, dann lasse es einfach geschehen! Einfacher gesagt als getan sagst Du? JA! Sicher! Aber... was willst Du tun? Bekämpfen? Wie? Seien wir doch ehrlich, spätenstens nach der zehnten PA solltest Du jetzt wissen dass dir nichts passieren kann! Dein Körper hält das ziemlich gut durch. Ich weiss dein Instinkt sagt da was anderes, aber Instinkte können noch vieles sagen, zu 99% liegen sie sowieso falsch, da der Mensch stattdessen ein Grosshirn entwickelt hat (offen gesagt).
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| ...Oops... |




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